Formel 1: Die besten Bilder aus Silverstone

Formel 1: Red Bull hofft auf Hitze

Verstappen-Crash „nicht so schlimm“

Kein guter Freitag für den Spielberg-Sieger in Silverstone: Abflug von Max Verstappen. Warum Red-Bull-Teamchef Christian Horner trotzdem cool bleibt.
Vor fünf Tagen feiert Max Verstappen in Österreich noch Red Bulls viel umjubelten Heimsieg, am Freitag im Silverstone-Training landet der Holländer dann auf dem Boden der Tatsachen: Getriebeproblem und vorzeitiges Aus in Session eins, Abflug und vorzeitiges Aus in Session zwei.
Während Verstappen am Vormittag aber nur die letzten fünf Trainingsminuten versäumt, schmerzt der Dreher am Nachmittag schon deutlich mehr: Gerade einmal 15 Minuten sind absolviert, zwei Runden stehen erst auf Verstappens Rundenkonto, da verliert er am Ausgang von Kurve sieben das Heck seines Autos und kreiselt in die Mauer.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner in Silverstone

„Es ist frustrierend. Max ist zu früh aufs Gas, das Auto ist ausgebrochen. Der Grip war weg und dann hat es ihn abgeworfen - ein bisschen wie bei einem Highsider auf dem Motorrad“, beschreibt Teamchef Christian Horner.
Dass der Zwischenfall das jüngst zurückgewonnene Selbstvertrauen seines Schützlings nun wieder schmälert, glaubt Horner aber nicht: „Das ist einfach eine dieser Sachen, die passieren kann. Max hatte jetzt drei starke Rennen. Er hat zurückgeschlagen, auch gegen seine Kritiker. Es ist klar, dass man in seinem Alter auch mal Fehler macht - aber mit jeder Erfahrung, die er sammelt, werden seine Schultern breiter.“
Ein weiterer Grund, warum der Red-Bull-Teamchef entspannt bleibt: „Der Schaden ist nicht so schlimm. Wir hatten auch kein Renn-Getriebe im Auto. Es ist einfach nur nervig, Zeit zu verlieren.“
Die komplette Abstimmungsarbeit übernimmt am Freitag deshalb Daniel Ricciardo im anderen Red Bull. „Wir haben von Daniels Auto gute Daten. Die sind für beide Fahrer und Ingenieursteams immer verfügbar, Max muss sich jetzt also darauf verlassen“, so Horner.

Daniel Ricciardo übernahm die Abstimmungsarbeit

Verstappen selbst räumt ein: „Ich wollte auf den harten Reifen zu schnell sein, habe dabei leider das Auto verloren. Das ist natürlich nicht ideal, weil ich das ganze zweite Training versäumt habe.“ Aber der Holländer sagt auch: „Das Gefühl davor war ganz gut, bei der Balance waren wir nicht zu weit weg. Nur auf den Geraden verlieren wir noch zu viel Rundenzeit.“
„Die Strecke spielt unseren Stärken nicht in die Karten“, räumt Teamchef Horner ein. „Es gibt zu viele Stellen, die mittlerweile Vollgas gefahren werden. Das Qualifying ist deswegen auch hier wieder unsere Achillesferse. Wahrscheinlich reicht es am Samstag nur für Startreihe drei.“
Hoffnung macht ihm aber das Rennen - und der Wetterbericht, der den reifenschonenden Red Bulls entgegenkommt. „Die Temperaturen sollen am Sonntag noch mal ein paar Grad höher werden“, sagt Horner: „So wie in Österreich. Dann muss man sehen, wie die anderen damit umgehen.“

Formel 1 legt auf der Insel los

F1 is coming home! In Silverstone fand 1950 das erste Formel-1-Rennen der Geschichte statt. Nicht nur deswegen gilt der Kurs, in dessen Umfeld gute die Hälfte der aktuellen f1-Teams angesiedelt ist, als Heimat des Motorsports. Silverstone ist Tradition pur für die rennbegeisterten Briten - und seit 2014 fest in Hand von Lewis Hamilton: Der Brite hat in der Hybrid-Ära nämlich bis dato alle seine Heimrennen gewonnen...
Die besten Bilder vom Aufgalopp in Silverstone am Donnerstag sehen Sie in unserer Bildergalerie:

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Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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