Red Bull

Formel 1: Red Bull macht Jagd auf Mercedes

— 26.03.2014

Vettels Suzie eine Granate?

Red Bull arbeitet unermüdlich, um die Lücke zu Melbourne-Sieger Mercedes zu schließen. Im Team ist man vom riesigen Potenzial des RB10 felsenfest überzeugt.

Eine Horror-Vorbereitung im Winter und ein Auftakt mit null Punkten (Vettel Ausfall, Ricciardo-Disqualifikation; d. Red) steht bei Red Bull in der Saison 2014 bisher auf der Habenseite. Trotzdem sprüht das Weltmeisterteam derzeit voller Enthusiasmus und Tatendrang. Man ist felsenfest davon überzeugt, mit dem aktuellen Paket alles mitzubringen, um bald wieder an der Spitze zu stehen. „In Melbourne haben wir einen Riesenschritt gemacht. Deshalb ist die Erleichterung bei mir schon sehr groß, dass die Kiste generell geht“, erklärt Sebastian Vettel (26) der SPORT BILD.

Anderson warnt Gegner

Der Weltmeister als Jäger: Wann kann Sebastian Vettel dem 'One' auf seinem Helm wieder alle Ehre machen?

„Es ist immer besser, ein schnelles Auto zuverlässig zu machen als ein zuverlässiges schnell“, sagt der Deutsche, der beim Gedanken an seine Suzie, wie er den RB10 getauft hat, intern und hinter vorgehaltener Hand bereits von einer „Granate“ spricht. Das volle Leistungsvermögen wird der Bolide aber erst ausschöpfen können, wenn das Hybridsystem reibungslos funktioniert. Dann, so hofft Vettel, kommt endlich wieder die gute Aerodynamik aus der Feder von Star-Designer Adrian Newey zum Tragen. Gary Anderson, Ex-Jordan-Technikchef, warnt bereits die Konkurrenz an der Spitze: „Der Red Bull steht dem Mercedes in nichts nach.“

Vettel gefällt Rolle des Jägers

„Im Gegenteil: Ich habe sogar beobachtet, dass der Reifenverschleiß geringer ist als beim Silberpfeil.“ Solche Aussagen zaubern auch den zuletzt viel gescholtenen Motorentechnikern von Renault ein Lächeln ins Gesicht. Chef Rob White ist überzeugt: „Wenn wir die Probleme mit den Nebenaggregaten lösen, haben wir keinen PS-Nachteil gegenüber Mercedes.“ Red-Bull-Sportchef Helmut Marko verspricht derweil: „Nach Malaysia bringen wir wieder jede Menge neue Teile mit.“ Der Österreicher sieht beim neuen Auto noch „viel Potenzial“. Um dieses weiß auch Vettel, der deshalb mit einem Augenzwinkern hinzufügt: „Mir gefällt die Rolle des Jägers.“

Autoren: Frederik Hackbarth, Bianca Garloff

Fotos: Getty Images

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