Red Bull

Formel 1: Red Bull nach ersten Tests

— 29.02.2016

Überraschendes Lob für Renault

Red Bull blickt vor Beginn der zweiten Testwoche voller Zuversicht auf die Saison 2016. Auch weil sich Motorenpartner Renault stark verbessert hat.

Schon vor dem zweiten Formel-1-Test in Barcelona, der am Dienstag beginnt, fühlt sich Red Bull gerüstet für den Saisonauftakt am 20. März in Melbourne. Im Gespräch mit AUTO BILD MOTORSPORT zeigt sich Red-Bull-Chefberater Helmut Marko dabei nicht nur vom Chassis des neuen RB 12 angetan. Marko: "Das Auto ist wie erwartet phantastisch. Zufrieden bin ich aber besonders von der Arbeit, die Renault über den Winter geleistet hat. In puncto Zuverlässigkeit und Ansprechverhalten hat der TAG-Heuer-Renault einen Schritt zugelegt."

Podest aus eigener Kraft drin

Auch wenn Renault die reine Leistung noch nicht gesteigert hat, sieht der ehemalige Formel-1-Pilot und Le-Mans-Gewinner eine Verbesserung. Marko: "Ein besseres Ansprechverhalten schlägt sich schließlich auch in Rundenzeit nieder."

Der erste Eindruck vom neuen RB12 ist gut

ABMS erfuhr: Probleme hatte Renault in den vergangenen Jahren besonders beim Motorblock, weniger bei den Hybridsystemen. Den großen Leistungsschub erwartet Marko im Juni  beim Rennen in Kanada: "Dort ist ein größeres Update in Sachen Leistung geplant." In Montreal sollen dabei die ersten Teile vom neuen Renault-Motorberater Mario Illien in den Motorblock einfließen. "Dann", so Marko, "sind Podiumsplätze aus eigener Kraft sogar möglich."

Im Moment allerdings sei noch das realistische Ziel hinter Mercedes und Renault dritte Kraft zu sein. Williams und besonders Force India seinen nach den Hochrechnungen bei den ersten Testfahrten die Gegner.

Chef-Nörgler mit unerwartetem Lob: Helmut Marko

Übrigens: Markos Lob für Renault wird in der Formel-1-Szene mit Humor aufgenommen. So scherzt Ex-Formel-1-Sieger und Red-Bull-Experte Gerhard Berger über seinen österreichischen Landsmann Marko: "Wenn Helmut ein Renault-Lob über die Lippen kommt, muss der Schritt beim Motor, von dem er spricht, schon ein gewaltiger sein." Hintergrund: Dauernörgler Marko hat sich in der Vergangenheit immer negativ über Renault-Fortschritte geäußert, nie positiv.

Autor: Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

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