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Formel 1: Red Bull säuft im Quali ab

Verstappen: „Auto funktioniert nicht“

Red Bull galt in Ungarn als Geheimfavorit. Ernüchterung nach dem nassen Qualifying: Nur die Startplätze sieben und zwölf für Verstappen und Ricciardo.
Diesen Wunsch hätte sich Red-Bull-Teamchef Christian Horner mal lieber verkniffen. Im Abschlusstraining am Samstagvormittag sagt der Brite noch: „Was wir hier brauchen, ist ein nasses Qualifying und dann ein richtig heißes Rennen.“
Hintergrund: Im Zeittraining verliert Red Bull mit dem schwachen Renault-Motor vor allem auf den Geraden zu viel Zeit im Vergleich zu den Power-Modi der Konkurrenz - bei Regen ein hinfälliger Nachteil. Im Rennen beanspruchen die Bullen indes vor allem bei hohen Temperaturen den besten Umgang mit den Reifen für sich.

Zu viel Wasser: Red Bull säuft im Regen richtig ab

Teil eins von Horners Wunsch wird dann auch erhört, pünktlich zu Beginn des Qualifyings um 15:00 Uhr regnet es tatsächlich. Doch dabei säuft keiner so sehr ab wie Red Bull!
Daniel Ricciardo schafft schon in Q1 nur knapp den Sprung in die zweite Runde, scheidet bei immer schlechterer werdenden Streckenverhältnissen in Q2 sang- und klanglos aus. Nur Startplatz zwölf für den Aussie.
„Ich hatte Pech. Der Regen wurde während der Session stärker und ich war ziemlich weit hinten im Pulk. Dann hat sich Stroll vor mir gedreht und ich musste die Runde abbrechen. Auf der nächsten war es dann schon zu nass für Intermediates, vor allem im letzten Sektor. Wir haben dann Regenreifen aufgezogen, aber es war zu spät“, schildert Ricciardo.
Teamkollege Max Verstappen schafft zwar den Sprung ins Top-10-Shootout, doch auch beim Holländer geht nicht mehr viel nach vorne. „Ich weiß nicht warum, aber das Auto funktioniert im Regen einfach nicht“, sagt Verstappen. „Wenn es nass ist, haben wir null Grip. Dann kann man nichts machen. Es ist wie auf rohen Eiern.“

Ernüchterung: Warum geht der RB14 im Regen nicht?

Verstappen weiter: „Das ist für uns im Regen schon das ganze Jahr so. Es ist wirklich komisch. Letztes Jahr, wenn es nass war, wusste man: Jetzt gibt es drei pinke Sektorbestzeiten. Das Auto war ein Geschoss im Regen. Dieses Jahr ist das eine ganz andere Geschichte.“
Etwas Glück hat Verstappen am Samstag dann aber doch noch. Nach dem Qualifying leiten die Stewards eine Untersuchung gegen ihn ein, weil er Haas-Pilot Romain Grosjean in Q3 in Kurve 14 behindert haben soll. Später am Abend der Freispruch: Weil Verstappen wegen der schlechten Sicht und Gischt im Rückspiegel Grosjean nicht kommen sehen konnte.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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