Die besten Bilder aus Monza

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Formel 1: Red Bull stapelt tief

— 02.09.2016

Keine Chance gegen Mercedes

Mercedes fährt auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Monza in einer eigenen Liga. Red Bull wirft die Flinte bereits in Korn. Der Abstand ist einfach zu groß.

Schon nach dem ersten freien Training im königlichen Park von Monza steht fest: Ferrari kämpft gegen Red Bull zwar um das Podest, aber nicht gegen Mercedes um den Sieg.

Auch wenn auf der offiziellen Zeitenliste nur vier Zehntel fehlen: Auf den Longruns war Mercedes heute fast eine Sekunde pro Runde schneller als die Konkurrenz. Selbst die Reifen halten in Monza wieder - im Gegensatz zum letzten Grand Prix in Spa.
So lief der Trainingsauftakt in Monza: Mercedes dominiert

Funkenflug: Red Bull beim Überfahren der Kerbs

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko zu AUTO BILD MOTORSPORT: „Auf einer Runde wird es schwer Ferrari zu schlagen. Aber im Renntrimm haben wir gute Chancen. Mercedes ist außer Reichweite. Sie fahren in einer eigenen Welt.“

Marko nahm ebenfalls Bezug auf die Gerüchte um einen angeblich flexiblen Diffusor. „Ricciardo hat sich den Unterboden heute beim Räubern über die Randsteine zerstört. Wäre er zu flexibel, wäre er bei diesem Manöver ja wohl kaum kaputt gegangen.“

Der große Vorsprung auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Monza zeigt auch, dass die Mercedes-Überlegenheit vom Antrieb kommt. Als Mercedes-Designer Aldo Costa und Ferraris neuer Technikchef Mattia Binotto in der Freitagspressekonferenz so tun wollten, als sei der Abstand zwischen den einzelnen Antriebseinheiten gar nicht mehr so groß, haute Toro Rossos Franz Tost dazwischen: „Mercedes ist weit weg von allen anderen.“ Später setzte er gegenüber ABMS noch einen drauf: „Ich kann diese Träumereien nicht mehr hören. Die Wahrheit musste mal gesagt werden. Und das wird sich auch bis 2020 nicht ändern.“

Ferrari feiert am Wochenende sein großes Heimspiel

Das bestätige auch Mercedes-Star Nico Rosberg bereits gestern: Sein Sieg in Spa sei nie gefährdet gewesen, verriet er. Rosberg knallhart: „Ich habe den Motor runtergedreht. Die anderen waren weit weg. Und das ist die Wahrheit.“

Dabei versucht Ferrari alles, um näher an Mercedes heranzukommen. Beim Heimrennen in Monza haben die Italiener die letzten drei Motor-Token in ein Upgrade investiert. „Was es wirklich gebracht hat, werden wir morgen sehen“, so Binotto. Allein: Nach Informationen von ABMS drohen mit dem verbesserten Motor Zuverlässigkeitsprobleme.

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

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