Red Bull

Formel 1: Red Bull verbietet Vettel Test

— 22.10.2014

Ferrari muss warten

Während Ferrari am Neuaufbau des Teams um Sebastian Vettel arbeitet, versalzt dessen Noch-Arbeitgeber Red Bull dem Deutschen einen früheren Einstand.

Bereits zwei Tage nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi bleibt die Formel 1 zum Test vor Ort. Nicht dabei ist dann Sebastian Vettel (27). Der Deutsche wechselt für die nächste Saison zu Ferrari. Damit Vettel nicht den aktuellen Entwicklungsstand mit zur Scuderia nehmen kann, darf er für Red Bull natürlich nicht mehr testen – für Ferrari aber auch nicht! Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko (71) bestätigt gegenüber ABMS das Veto seines Rennstalls: „Den Test darf Sebastian für Ferrari noch nicht fahren.“ Der Österreicher knallhart: „Das steht fest und das haben wir Sebastian auch mitgeteilt.“

Erste Ferrari-Ausfahrt muss warten

Vettel (li.) muss noch etwas warten, bis er die Arbeit mit Neu-Teamkollege Räikkönen (r.) aufnehmen kann

Hintergrund: Zuletzt hat man bei Ferrari offenbar noch über eine frühere Freigabe für Vettel verhandelt, damit der Neueinkauf bereits vor dem 28. November im roten Auto sitzen und mit dem ersten Kapitel einer neuen Ferrari-Ära anfangen kann. Doch Red Bull stellt sich quer und entlässt Vettel erst fünf Tage nach Saisonende aus dem Vertrag – für den Test zu spät. Am Umbau für die Zukunft lässt sich Ferrari von den Sticheleien der Konkurrenz allerdings nicht abhalten und arbeitet hinter Kulissen schon längst an der großen Umstrukturierung.

Neue Fabrik im Januar

Riccardo Adami, der Vettel schon 2008 zu seinem ersten Sieg im Toro Rosso in Monza funkte, soll auch 2015 wieder als Renningenieur mit dem Deutschen zusammenarbeiten. Fernando Alonsos derzeitiger Renningenieur Andrea Stella wird hingegen aller Voraussicht nach zum Chefingenieur bei der Mythosmarke aufsteigen. Die nächste Brennstufe für das ‚Projekt Vettel’ zündet Ferrari schließlich Mitte Januar – dann soll die neue Fabrik der Roten in Maranello fertig sein.

Autoren: Frederik Hackbarth, Bianca Garloff

Fotos: Getty Images

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