Formel 1: Die besten Bilder aus Monaco

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Formel 1: Reifen-Mysterium plagt Hamilton

— 27.05.2017

Mission Impossible in Monaco?

Lewis Hamilton braucht in Monaco eine Aufholjagd - doch angesichts seiner Pace vom Samstag wird das schwer: Mercedes versteht die Reifen nicht.

Ein Samstag zum Vergessen für Lewis Hamilton. Nach zwei Fast-Abflügen auf seinen ersten beiden schnellen Versuchen in Q3 wird der Brite auf seinem letzten Run von den gelben Flaggen nach Stoffel Vandoornes Unfall eingebremst. 0,139 Sekunden Vorsprung hatte Hamilton zu diesem Zeitpunkt nach zwei Sektoren auf den nötigen zehnten Platz, hätte es also in Q3 geschafft.
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Die Zwischenzeit kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Pace des Briten am Samstag viel zu schlecht war. „Wir haben ein Reifen-Problem, ich kriege nicht den nötigen Grip“, erklärt Hamilton später, ohne auch nur ein Wort über sein Pech mit Vandoorne zu verlieren. Der Ex-Weltmeister weiß: Er und Mercedes müssen sich an die eigene Nase packen.

„Wir hatten ein ähnliches Szenario schon in Sotschi. Dort hatten meine Reifen im Vergleich zu denen von Valtteri (Bottas, Teamkollege; d. Red.) acht Grad Unterschied.“ Die Untersuchungen über das Monaco-Problem dauern bei Mercedes indes an, doch Hamilton gibt sich ratlos: „Es ist die große Unbekannte und sehr, sehr komisch. Ich habe nichts anders gemacht als sonst.“

Lewis Hamilton rutschte am Samstag zu viel herum

Mercedes-Sportchef Toto Wolff ergänzt: „Es ist sehr kniffelig, die Reifen im Fenster zu halten, sodass sie auf der Vorder- und Hinterachse gut funktionieren.“ Dass das Problem nur Hamiltons Auto betrifft, weil Bottas mit gerade einmal 0,045 Sekunden Rückstand immerhin Dritter wurde, verneint Wolff aber: „Auch Valtteri hat ähnliche Schwierigkeiten wie Lewis beschrieben und fand es da draußen sehr schwer.“ Hinzu kommt: „Vettel hatte auf seiner Runde ein paar Probleme. Ich würde also nicht sagen, dass unsere Pace heute wirklich so nah dran war an Ferrari. Sie hätten noch schneller sein können.“

Hamilton schreibt seine Chancen in Monaco deshalb fast schon ab: „Wenn man nicht ins Q3 kommt, ist das Wochenende ziemlich gelaufen.“ Vor allem auf dem engen Stadtkurs von Monaco. „Wir müssen nun einige Risiken eingehen, weil man hier nur schwer überholen kann“, sagt der Brite. Auch über die Strategie ist wenig möglich, denn die Experten rechnen fest mit nur einem Boxenstopp. Hamilton: „Ich hoffe jetzt, dass Valtteri vorne das Rennen gewinnen kann. Das wäre gut für das Team.“ Und für Hamilton selbst, denn Vettel droht im engen WM-Kampf wieder zu enteilen.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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