Formel 1: Galerie - Singapur GP

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Formel 1: Reifen-Roulette in Singapur

— 20.09.2014

Haltbarkeit als Sieggarant

Die Experten im Fahrerlager von Singapur sind sich einig: Der Sieg im Rennen am Sonntag führt nur über die extraweiche Reifenmischung von Pirelli.

61 Runden auf dem 5,065 Kilometer langen Stadtkurs müssen die F1-Stars am Sonntag im Großen Preis von Singapur bewältigen. Mit den schnell verschleißenden extraweichen und weichen Reifen, die Pirelli mit zum Nachtrennen gebracht hat, wird das eine große Herausforderung. „Der rote Reifen (extraweich; d. Red.) hält nach heutigen Erfahrungen 12 bis 15 Runden“, rechnet Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda nach der Qualifikation vor. Das Problem: „Die härteren Reifen halten auch nicht viel länger!“ Lauda erklärt: „Der weiche Reifen ist schneller, die Haltbarkeit aber ungefähr gleich wie beim härteren.“

Alonso will am Schluss lauern

Wer wie früh zum Reifenwechsel an die Box kommen muss, wird das Rennen am Sonntag entscheiden

Für die Taktiker am Kommandostand ergibt sich dadurch folgende Vorgabe: „Morgen zählt nur, wie lange du mit den weichen Reifen fahren kannst. Denn wer damit länger fährt, gewinnt.“ Für Lauda ist klar: „Das Schonen der Reifen wird entscheidend.“ Das glaubt auch Ferraris Fernando Alonso, der von Startplatz fünf ins Rennen geht und hofft, mit einer vorsichtigen Herangehensweise am Anfang die Lebensdauer seiner Pneus so zu verlängern, dass er die Spitze am Ende überraschen kann. Der Spanier: „Wir müssen die Reifen einfach nur in den wichtigen Phasen des Rennens am Leben erhalten – dann können wir in den entscheidenden Runden nämlich voll angreifen.“

Regen sorgt für Fahrt ins Blaue

Leicht gesagt, schwer getan – Sebastian Vettel weiß spätestens nach den Trainingseindrücken, welche großen Probleme auf ihn und seine Fahrerkollegen zukommen. „Die Reifen fallen ab einem gewissen Punkt mehr oder weniger auseinander und das wird Chaos verursachen. Da können wir praktisch drauf warten“, ist sich der Heppenheimer sicher. Der Regen nach der Qualifikation dürfte dabei nicht gerade helfen. Er hat den Gummibelag weggewaschen. Für die Teams wird das Rennen eine Fahrt ins Blaue.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Getty Images

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