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Formel 1: Rennkalender 2019

Nur Miami sicher

Liberty Media plant weiter an der Zukunft der Formel 1: Dazu sollen auch neue Rennen gehören. Im Gespräch sind aktuell Miami, Hanoi und Buenos Aires.
Drei neue Rennen schon nächstes Jahr in Buenos Aires (Argentinien), Hanoi (Vietnam) und Miami (USA)? AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr: So weit ist es noch lange nicht. Sicher ist bisher nur ein Stadtrennen in Miami. Basis ist der Kurs, der schon für das Rennen der Formel E 2015 benutzt wurde. Die Strecke soll um die vier Kilometer lang sein, an der American Airlines Arena vorbeiführen und zur Hälfte am Meer. Deshalb wird jetzt schon mit einer rutschigen Fahrbahn gerechnet, weil der Wind immer wieder Sand vom Strand auf die Piste wehen könnte.

Die Formel E fuhr bereits vor der Skyline Miamis

Zweifelhaft sind dagegen noch das Stadtrennen in Hanoi und ein Großer Preis von Argentinien auf dem Autódromo Juan y Oscar Alfredo Gálvez, von denen in den vergangenen Tagen und Wochen mehrfach berichtet wurde. Wenn überhaupt, soll Hanoi erst 2020 in den Kalender aufgenommen werden. Grund: Die Zeit, in eineinhalb Jahren einen von der Automobilbehörde FIA abgesegneten Kurs mitten in der Stadt zu planen, ist zu knapp. Wahrscheinlicher ist, dass es deshalb erst 2020 einen GP von Vietnam geben wird. Das Rennen soll dann eine Woche vor oder nach dem Rennen in Japan an einem Oktober-Wochenende stattfinden.
In Buenos Aires ist die Finanzierung noch nicht gesichert. Die Stadt Buenos Aires muss circa 100 Millionen Euro auftreiben, um den schon in die Jahre gekommenen 4,322 Kilometer langen, eckigen Kurs - das letzte Formel-1-Rennen fand hier 1998 statt (Sieger Michael Schumacher, Ferrari) - auf modernen Formel-1-Standard zu bringen. Fest steht aber: Während der deutsche Streckenbauer Herman Tilke in die Planungen für Miami und Buenos Aires involviert ist, soll der mögliche Stadtkurs in Hanoi von einheimischen Firmen gestaltet werden.

Autoren: Ralf Bach, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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