Formel 1: Die besten Bilder vom Bahrain GP

Formel 1: Ricciardo fährt um seine Zukunft

Mit Volldampf in Richtung Ferrari?

Daniel Ricciardo jagt am Sonntag die Ferrari-Piloten. Beflügeln den Australier Gerüchte, die ihn mit einem Wechsel zu den Roten in Verbindung bringen?
Starker Auftritt von Daniel Ricciardo im Bahrain-Quali: Zwar reicht es für den Australier nur zu Platz fünf. Dieser wird wegen Hamiltons Getriebestrafe jedoch nachträglich zu Rang vier. Und viel wichtiger: Gemessen an Red Bulls Qualifikationsschwäche ist Ricciardo mit vier Zehntelsekunden Abstand nicht weit weg von der Spitze.

In Bahrain startet Ricciardo von Position vier aus

„Im Rennen sollten wir noch stärker sein“, verweist der Australier auf Red Bulls starke Longrun-Zeiten vom Freitag. Von der Quali-Performance ist er überrascht: „Wir sind heute näher dran als erwartet. Das ist ermutigend und außerdem gut für die Formel 1, wenn es unter den drei Top-Teams so eng zugeht.“ Und gut für Ricciardo...
Denn: Wie Radio Fahrerlager meldet, rast Ricciardo derzeit nicht nur auf der Strecke in Richtung Ferrari, sondern auch daneben! Angeblich hat der Australier, dessen Arbeitspapier bei Red Bull mit Saisonende ausläuft, einen Vorvertrag bei den Italienern unterzeichnet.
Gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT dementiert Ricciardo: „Ich schwöre, dass ich nichts unterschrieben habe. Auch nicht bei Ferrari.“ Klar ist aber: Ricciardo pokert um seine Zukunft. Ein Wechsel zu Ferrari gilt als durchaus möglich. Unwahrscheinlich allerdings, dass Ferrari so früh im WM-Kampf Kimi Räikkönen absichtlich demotiviert und vorzeitig einen Vertrag mit seinem Nachfolger klarmacht.

Sind Ricciardo und Vettel bald wieder Teamkollegen?

Ricciardo ist zudem der einzige Teamkollege in Sebastian Vettels Karriere, der den Deutschen je schlagen konnte - 2014 bei Red Bull. Mit einem Lächeln gibt der Australier deshalb auch zu bedenken: „Ich müsste außerdem erst mal Seb fragen. Das habe ich noch nicht getan.“
Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko wiegelt gegenüber ABMS ebenfalls ab. Der Österreicher glaubt sogar zu wissen: „Zwischen Daniel und Ferrari gab es noch nicht mal Gespräche.“ Ricciardo selbst hatte zuletzt mehrfach betont, sich bis Sommer mit einer Entscheidung Zeit lassen zu wollen. Bis dahin kann er sich weiter ins Rampenlicht fahren.

Autoren: Ralf Bach, Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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