Daniel Ricciardo

Formel 1: Ricciardo vor Red-Bull-Debüt

— 12.03.2014

Werde gegen Seb bestehen

Ausgerechnet in seiner australischen Heimat bestreitet Daniel Ricciardo am Wochenende sein erstes Rennen für Red Bull. Auf den Lokalmatadoren sind in Melbourne alle Augen gerichtet.

Sein Red Bull zickt noch. Trotzdem ist ihm das Lachen nicht vergangen. Red Bull-Aufsteiger Daniel Ricciardo kann ohne Helm anscheinend gar nicht ernst gucken. Dabei startet er gleich mit der härtesten aller Aufgaben in die neue Saison: Im Melbourner Albert Park muss der in Perth geborene Australier die Rolle des Lokalmatadors ausfüllen, nachdem Ex-Red Bull-Star Mark Webber zu Porsche in den Sportwagen gewechselt ist.

Testergebnisse senken Druck

Das Medieninteresse an Red Bulls Neuverpflichtung ist besonders in Ricciardos australischer Heimat überwältigend.

Eine Dachterrasse am Rande des Albert Parks - Ricciardo kommt gerade von einer Wettfahrt mit einem Militärjet und erzählt ausgewählten Medien vier Tage vor dem Saisonstart: „Ich bin ziemlich relaxt. Es ist ja nicht so, dass ich hier mein erstes Formel-1-Rennen fahre. Ich habe lediglich das Team gewechselt.“ Immerhin: Aus der Mittelfeldmannschaft Toro Rosso ging's ins Weltmeisterteam. Kommt es ihm da gerade Recht, dass Red Bull nach - harmlos formuliert - eher mäßigen Wintertests die Favoritenrolle an Mercedes abgetreten hat? Ricciardo: „Natürlich senkt das den Druck von außen. Es ändert aber nichts an meiner Herangehensweise. Immerhin fahre ich in einem Team mit einem Sebastian Vettel. Der muss erst mal geschlagen werden - egal wie gut oder schlecht das neue Auto ist.“

Siege sind machbar

Zumindest die Stimmung im Team - das verraten Insider - ist extrem gut, seit der Australier zu Red Bull gestoßen ist. Die Verbissenheit, mit der Mark Webber im Duell gegen Vettel zu Werke ging, ist einer neuen Lockerheit gewichen. Dabei steckt auch Ricciardo nicht freiwillig zurück: „Kaum jemand weiß doch, was ich wirklich drauf habe“, erklärt er. „Und jeder fragt sich: Kann dieses Kind gegen Vettel bestehen? Ich glaube fest daran, dass ich das kann.“ Und auch an eine Red Bull-Aufholjagd glaubt er. Ricciardo vorsichtig optimistisch „Ich hoffe, dass wir dieses Jahr einige Leute überraschen werden. Ich verspreche: Mit jeder Runde werden wir stärker werden. Ein Sieg wird für mich nicht leicht, aber machbar ist er allemal.“

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Getty Images

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