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Formel 1: Ricciardo will Fetzen fliegen lassen

— 29.07.2017

"Werde hier keine Freunde mehr haben"

Platz sechs im Qualifying findet er "scheiße" und im Rennen will er möglichst viele Freunde verlieren. Daniel Ricciardo war in Budapest so richtig on fire!

Am Freitag sah Daniel Ricciardo mit zwei Trainingsbestzeiten in Ungarn noch wie der Favoritenschreck aus. Ein Hydraulikproblem legte seinen Red Bull am Samstagvormittag im Abschlusstraining jedoch früh lahm. „Für das Quali war das Auto wieder okay. Aber ich habe schnell gemerkt, dass mir die Zeit auf der Strecke fehlt“, erklärt Ricciardo nach Platz sechs im Qualifying. „Wir mussten bei der Abstimmung etwas raten, das war natürlich nicht optimal“, so der Australier.

Ricciardo hat nach dem Pech am Samstag viel vor

„Gestern war ein guter Tag, aber ich war realistisch und wusste, dass die Pole schwer wird. Trotzdem hätten wir heute stark sein können. Wegen des Problems am Vormittag haben wir uns aber unter Wert verkauft“, glaubt Ricciardo.

Allein: Den Kopf lässt der Red-Bull-Pilot deswegen nicht hängen. Ganz im Gegenteil: Ricciardo ist für das Rennen bis in die Haarspitzen motiviert, gibt sich angriffslustig. „Schaut euch das Rennen an, es wird gut. Ich finde morgen einen Weg nach vorne!“ Ricciardos knallharte Kampfansage: „Ich habe nicht vor, nach dem Rennen hier noch viele Freunde zu haben!“ Und weiter: „Ich werde keinen guten Start brauchen, um nach vorne zu kommen!“

Doch woher nimmt der Australier dieses Selbstvertrauen? „Ganz einfach: Weil P6 scheiße ist und wir besser sein können“, sagt der Dauergrinser der Formel 1. Ricciardo erklärt: „Ich bin am Ende der Spitzengruppe und muss mir irgendwie den Weg vorwärts bahnen. Diese Jungs kann man nicht leicht überholen. Wenn ich also vorkommen will, wird es ein paar netter Manöver bedürfen.“

Fliegen bei Ricciardo am Sonntag echt die Fetzen?

Dass man auf dem Hungaroring nicht überholen kann, wie etwa Mercedes-Star Lewis Hamilton verlauten ließ, glaubt Ricciardo nicht. „Ich hatte hier schon in der Vergangenheit viel Spaß beim Überholen“, meint der Ungarn-Sieger von 2014. „Ich weiß auch, dass einige Fahrer nicht so sehr ihren Rückspiegeln vertrauen und sagen, dass die Sicht darin ziemlich schlecht ist. Umso besser für mich: Das gibt mir eine Entschuldigung mehr, es morgen zu versuchen.“

Am Sonntag will der Australier Fakten machen. „Ich muss ja nur von Platz sechs auf P1, das reicht mir schon“, lacht er und erklärt: „Wenn ich dieses Feuer, dass ich gerade in mir spüre, auch ins Rennen morgen tragen kann, dann sollte es auf jeden Fall passen.“

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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