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Formel 1: Rookie-Rekord 2017

— 05.03.2017

So wenige Neulinge wie noch nie!

Lance Stroll ist 2017 der einzige Neueinsteiger in der Formel 1. Das ist ein Negativ-Rekord. Welche Teams schenkten den meisten Rookies ihr Formel-1-Debüt?

Der reichste Bezahlfahrer aller Zeiten kauft sich bei Williams ein und gibt 2017 das Formel-1-Debüt. Aber Lance Stroll ist auch der einzige Neuling in der Formel 1 2017. Das ist ein Negativ-Rekord! Drei mal schon gab es nur zwei Rookies: 1998 (Esteban Tuero für Minardi, Toranosuke Takagi für Tyrrell), 2008 (Nelson Piquet jr. für Renault, Sébastien Bourdais für Toro Rosso) sowie 2012 (Jean-Eric Vergne für Toro Rosso, Charles Pic für Marussia).

Die meisten Debütanten gab es logischerweise in der ersten Formel-1-Saison 1950 (46), aber in den 50er Jahren wimmelte es auch generell von Gaststartern. 1952 zum Beispiel feierten 42 weitere Fahrer ihren WM-Einstand. Dass es für Formel-1-Neulinge immer schwerer wird in der Formel 1 Fuß zu fassen, bestätigen auch diese Zahlen: In den 50er Jahren noch gaben 207 Fahrer ihr F1-Debüt, in den 60ern nur noch 128, in den 70ern 117, in den 80ern 70, in den 90ern 59, in den 2000ern 49 und in den 2010ern Jahren bisher 32. Es werden also immer weniger Neulinge.

Die Rookies 2001 - ein starker Jahrgang: Kimi Räikkönen, Juan-Pablo Montoya, Fernando Alonso

Die meisten Piloten brachte bisher Toro Rosso in die Formel 1. Neun unter dem Namen Toro Rosso, 24 weitere debütierten im Vorgänger-Rennstall Minardi. Toro Rosso ist die Ausbildungsstätte junger Fahrer für das Mutterteam Red Bull. Doch auch die Italiener verzichteten 2017 auf den Rookie Pierre Gasly und verlängerten stattdessen den Vertrag mit Daniil Kvyat.

Hinter Toro Rosso brachte Lotus 31 Fahrer in die Formel 1, Williams mit Stroll den 22., Ferrari 21, Gordini 17, Mercedes (und die Vorgängerteams Tyrrell, BAR, Honda und Brawn) 16, Force India (und die Vorläufer Jordan, Midland und Spyker) 16, die Scuderia Italia 14, Brabham und March je 13. Mit 21 Rookies taucht Ferrari also auf den ersten Plätzen auf. Doch der letzte Rookie im Ferrari war Arturo Merzario 1972 beim Großbritannien-GP.

Die 20 aktuellen Formel-1-Piloten gaben in acht verschiedenen Rennställen ihr Debüt, die meisten bei Sauber (Kimi Räikkönen 2001, Felipe Massa 2002, Sebastian Vettel 2007, Sergio Pérez 2011).

Möglicherweise kommt im Laufe der Saison aber noch der eine oder andere Rookie zum Zug. 1985 begann die Saison zum Beispiel ohne einen Neuling, drei stiegen aber während des Jahres ein. 2016 kamen zwei von fünf Piloten während der Saison in die Formel 1: Stoffel Vandoorne (McLaren) und Esteban Ocon (Manor).

Zum Thema:
Lance Stroll: Das ist der Neuling

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance; Getty Images

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