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Formel 1: Rosberg-Comeback in Suzuka

— 07.10.2017

„Der WM-Kampf ist noch nicht vorbei“

Nico Rosberg kehrt in Suzuka als TV-Experte ins Fahrerlager zurück: Das sagt der Deutsche zum WM-Kampf, Nachfolger Bottas und seinem neuen Job.

Vor einem Jahr feierte Nico Rosberg in Suzuka seinen 23. und letzten Grand-Prix-Sieg - zwölf Monate später ist der Deutsche wieder zurück im Fahrerlager vom Japan GP, als Experte für den britischen Sender Sky Sports. Besonderes Augenmerk legt der amtierende Weltmeister dabei natürlich auf den Kampf um seine Nachfolge. Denn Rosberg glaubt mit Blick auf das Titelduell: „Es ist noch nicht vorbei.“

Rosberg kennt Hamilton und Vettel nur zu gut...

Mit 34 Punkten Vorsprung in der WM ist Ex-Teamkollege Lewis Hamilton der Favorit. „Er hat alle Trümpfe in der Hand, hat das Momentum, die Form und das Auto. Alles läuft für ihn“, sagt Rosberg. „Aber das kann sich auch ganz schnell ändern. Sebastian (Vettel; d. Red.) muss hier nur besser wegkommen als Lewis. Mehr braucht er nicht, um das Rennen zu gewinnen“, analysiert der Deutsche, der in den letzten drei Jahren in Suzuka auf Pole stand, die erste Startreihe beim Japan GP.

Gelingt Vettel am Sonntag von Platz zwei aus der Sieg, ist der Scuderia-Star laut Rosberg „von den Punkten her schon fast wieder in Schlagdistanz. Ferrari hat sich dieses Jahr immer stark zurückgekämpft. Sie liefern einen großen Kampf.“

2016 siegte Nico Rosberg in Suzuka von der Pole aus

Augenscheinlich nicht mehr ins Titelrennen eingreifen kann Rosbergs Mercedes-Nachfolger Valtteri Bottas. Der Finne muss zwar am Sonntag wegen einer Getriebestrafe fünf Startplätze zurück, zeigt mit P2 im Qualifying aber eine gute Vorstellung. „Er hatte zuletzt eine schwierige Phase, kommt aber gerade wieder in Form. Deswegen war das heute wichtig für ihn - vor allem, um nach seinem Abflug im Training wieder das Vertrauen zurückzugewinnen auf so einer Strecke“, erklärt Rosberg.

Bei aller Begeisterung für den Sport - der Chance, mit seinen Ex-Kollegen in den neuen 2017er Autos um den Mutkurs von Suzuka zu heizen, trauert Rosberg trotzdem nicht nach. „Ich bin total froh damit, wie es jetzt ist“, sagt er. Als Fahrermanager (von Robert Kubica) und TV-Experte fühlt sich der zweifache Familienvater sichtlich wohl. Obwohl sein neuster Job auch so seine Tücken hat: „Auf Twitter kam gleich Kritik. Die haben mir den Spitznamen Nico 'for sure' Rosberg verpasst, weil ich das scheinbar so oft gesagt habe“, lacht der Deutsche und gelobt: „Ich werde daran arbeiten!“

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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