Rosberg & Hamilton

Formel 1: Rosberg gegen Hamilton

— 13.04.2016

Bei Mercedes geht das Team vor

Vor dem Großen Preis von China am kommenden Wochenende stellt Mercedes-Sportchef Toto Wolff klar, wem die Loyalität der Mercedes-Mitarbeiter gehört.

Das Duell Nico Rosberg gegen Lewis Hamilton steht auch vor dem Großen Preis von China am kommenden Wochenende wieder im Fokus der Formel 1. Nach fünf Rosberg-Siegen in Folge muss Hamilton endlich zurückschlagen. Mercedes-Sportchef Toto Wolff stellt in SPORT BILD aber schon mal klar, dass das Team Mercedes Vorrang vor Fahrerinteressen hat.

Der Faher und sein Chef: Hamilton mit Toto Wolff (r.)

Wolff: „Es arbeitet keiner nur für Lewis oder für Nico, sondern alle für Mercedes. Deshalb werden die Mechaniker regelmäßig ausgetauscht. Das Team dreht sich nicht um die Fahrer, sondern die Fahrer setzen die Arbeit des ganzen Teams um. Und diese Team-Philosophie ist viel stärker als die Loyalität für einen der beiden Piloten. Und das ist der ganz große Unterschied zwischen der Innensicht eines Teams und dem Blick von außen.“
Interview der anderen Art: Lewis Hamilton lässt Gesten sprechen

Eine klare Ansage des Chefs!

Nico Rosberg, Sieger der letzten fünf Rennen, bestätigt die Teamdenke: „Wir werden dafür bezahlt, um zu gewinnen. Formel-1-Piloten sind aber auch ein Teil eines großen Teams. Du kannst nur mit einem sehr guten Auto gewinnen. Das Ziel muss es also sein, zusammen dafür zu sorgen, dass man das beste Auto hat.“

Rosberg will erneut so jubeln wie zuletzt in Bahrain

Experten glauben daran, dass Rosberg Hamilton in diesem Jahr wirklich schlagen kann.

Für Ex-Ferrari-Star Gerhard Berger ist Vater Keke sogar Nico Rosbergs Erfolgsgeheimnis.

Berger in SPORT BILD: „Nichts gegen die Väter Verstappen und Sainz. Aber Keke macht alles richtig mit Nico und hat immer noch enormen Einfluss auf ihn, auch wenn er nicht zu den Rennen kommt. Ich kenne kaum jemanden, der mehr Ahnung von Motorsport hat.“

Nico Rosberg führt die WM an. Auf Hamilton hat er bereits 17 Punkte Vorsprung, lässt sich davon aber nicht blenden. „Ich denke nicht an den Titel, sondern von Rennen zu Rennen.“

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

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