Mercedes

Formel 1: Rosberg gibt Fehler zu

— 25.05.2016

Kein neuer Silber-Streit

Erstes Treffen der Mercedes-Stars nach dem Crash von Barcelona: So präsentierten sich Nico Rosberg und Lewis Hamilton am Mittwoch in Monte Carlo.

Zehn Tage nach dem Teamkollegen-Crash in Barcelona stand am Mittwoch im Fahrerlager von Monte Carlo das erste Wiedersehen von Lewis Hamilton und Nico Rosberg auf dem Programm. Allein: Wie das aussah, wollte Nico Rosberg nicht verraten: „Ob wir gesprochen haben oder nicht, das bleibt intern“, mauerte der WM-Leader. „Der ganze Vorfall ist nun ein Ding der Vergangenheit. Wir sind damit durch und schauen nach vorne. Bei manchen Dingen ist es besser, wenn man sie nicht mit der Öffentlichkeit teilt.“

Lewis Hamilton zeigte sich in Monte Carlo entspannt

Doch das klappte nicht. Der Grund: Lewis Hamilton. Der plauderte wenig später aus: „Nico und ich haben heute miteinander geredet, als wir uns gesehen haben. Es ist alles cool und gibt keine Probleme zwischen uns.“ Für den Briten zeigt das, „dass wir erwachsener geworden sind. In der Vergangenheit hätte es in einer solchen Situation sicher eine Art Spannung gegeben.“ Die sei gegenseitigem Respekt gewichen. Hamilton: „Diesen Umgang hatten wir auch in Barcelona schon. Sicher ist die Kommunikation ein Schlüssel, aber jetzt fahren wir einfach weiter Rennen.“
Poker um neuen Vertrag: Berger warnt Rosberg

Ganz anders die Körpersprache bei Rosberg. Der Deutsche wirkt von den löchernden Nachfragen genervt. Auch auf die Frage von AUTO BILD MOTORSPORT, was er als Mercedes-Teamchef beiden Fahrern nach dem Spanien GP gesagt hätte, reagiert er trotzig: „Was soll ich dazu sagen? Ich bin nicht der Teamchef. Es ist also nicht mein Job über sowas auch nur nachzudenken.“

Erwischt: Hamilton und Rosberg am Mittwoch in Monaco mit FIA-Renndirektor Charlie Whiting

Ist Rosberg angespannt – oder konzentriert er einfach nur alle Kräfte auf den Grand Prix am Wochenende? „Ich will hier am Sonntag unbedingt gewinnen und dafür werde ich wie immer alles geben“, beteuerte der Deutsche.

Mittlerweile ist auch geklärt, warum Rosberg nach dem Start in Barcelona im falschen Motor-Modus und deshalb 17 Stundenkilometer langsamer war. Auch wenn der Deutsche nicht ins Detail gehen wollte, gab er zu: „Der Schalter war in der falschen Position. Es ist mein Job, dass er in der richtigen ist.“

Autor: ABMS

Fotos: Picture-Alliance

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.