Galerie - Historie: Die legendären Silberpfeile

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Formel 1: Rosberg im alten Silberpfeil

— 04.07.2014

Erster Mercedes-Sieg vor 60 Jahren

Stolzer Jahrestag bei Mercedes: Vor 60 Jahren gewannen die Silberpfeile erstmals in der Formel 1. Für Nico Rosberg Grund genug für eine Spritztour im legendären W196.

Heute ist es genau 60 Jahre her: Mercedes feiert den ersten Formel-1-Sieg seiner Geschichte! Am 4. Juli 1954 gewinnen Juan Manuel Fangio (ARG) und Karl Kling (D) den Großen Preis von Frankreich in Reims. Beim ersten Rennen gleich der erste Triumph. Der siegreiche Silberpfeil damals: der W196. Zum Jubiläum nimmt der WM-führende Mercedes-Star Nico Rosberg exklusiv für AUTO BILD MOTORSPORT und SPORT BILD im Oldtimer Platz.

Im Look von damals: Rosberg mit typischer Kleidung & Pose im W196

Rosberg zu ABMS: „Das ist toll. Das ist unsere Herkunft. Die Dominanz in den 50ern war etwas ganz Besonderes. Deshalb macht es mich stolz in diese Kleidung und das Auto zu schlüpfen.“ Auf dem Hockenheimring durfte Rosberg ein paar Runden im Urahn seines aktuellen W05 drehen. Sein Fazit: „Es sind beides Rennwagen, die über- oder untersteuern. Alles andere ist anders. Insbesondere die Sicherheit und die Aerodynamik.“

Das Lenkrad im W196 gleicht einem riesigen Steuerrad, das seines aktuellen Mercedes AMG eher dem eines Kampfjets. Rosberg: „Der Vergleich zu heute ist immens. Es ist alles so anders. Heute steckt im Lenkrad ganz viel Technologie, das Ganze ist ziemlich kompliziert. Damals ging es ums pure Fahren.“ Das Ergebnis: vier Siege und der WM-Titel für Juan Manuel Fangio. 1955 wiederholte der Argentinier das Kunststück im gleichen Auto. Dann verließ Mercedes die Königsklasse.

Ein ganz anderes Fahrgefühl: Mit der modernen F1 hat der legendäre Silberpfeil wenig gemein

Der Wiedereinstieg 2010. Rosberg wird als erster Fahrer der neuen Silberpfeil-Ära verpflichtet. Seitdem kommt er immer wieder in Kontakt mit der Mercedes-Historie. Und trotzdem staunt er immer noch über die rudimentären Sicherheits-Standards von damals. Im W196 fehlen die Gurte fehlen ebenso wie echte Crash-Strukturen. „Was die Fahrer von früher gemacht haben, ist wirklich der Wahnsinn!“, sagt er. „Hauptsächlich wegen des Risikos, dem sie sich ausgesetzt haben. Das war so was von gefährlich. Und links und rechts sind die ganze Zeit Kollegen gestorben.“ War Fangio also verrückt? Nein! Rosberg: „Damals war das eben normal und man war sich dessen nicht bewusst, dass es auch anders ginge. Mit dem heutigen Wissen wäre ich aber nie so ein Autorennen gefahren. Da wäre mir mein Leben zu viel wert.“

Auf den Spuren von Fangio wandelt er trotzdem. 1954 und 1955 war der Argentinier der erste und letzte Mercedes-Weltmeister - Rosberg will 2014 der nächste werden! Die besten Fotos vom Großen Preis von Frankreich 1954 und dem Silberpfeil aus der WM-Saison sehen Sie in unserer Bildergalerie - jetzt gleich durchklicken!

Autoren: Ralf Bach, Bianca Garloff

Fotos: Mercedes / Wolfgang Wilhelm

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