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Formel 1: Rosberg jagt Schumi-Rekord

— 12.05.2016

Auf der Jagd nach dem nächsten Sieg

Unantastbar: Nico Rosberg gewinnt derzeit alle Rennen und jagt nun seinen achten Sieg in Serie. Damit würde er eine alte Schumacher-Bestmarke egalisieren.

Nico Rosberg hat ein Rennen verloren. Nicht auf der Formel-1-Strecke, wo der Deutsche seit über einem halben Jahr ungeschlagen ist - sondern bei einem Charity-Lauf mit anderen Mitgliedern seines Mercedes-Teams im Vorfeld des Spanien GP (s. Video unten). Das Gefühl der Niederlage: Vielleicht war es gar nicht schlecht, dass Rosberg daran mal wieder erinnert wurde. Um zu wissen, was er nicht will. Um weiterhin die Motivation hoch zu halten, die ihn an diesem Sonntag zum insgesamt achten Sieg in Serie und dem fünften in dieser Saison führen soll - und damit auch zu einem alten Rekord von Michael Schumacher.

Hat derzeit allen Grund zur Freude: Nico Rosberg

Nur der Rekordweltmeister 2004 und Nigel Mansell 1992 haben in der Formel 1 einmal fünf Rennen zu Saisonbeginn gewonnen. „Auf einer Stufe mit Michael? Ach, sowas könnte ich mir gar nicht erdenken“, winkt Rosberg ab, als er am Donnerstag im Fahrerlager mit den nackten Zahlen konfrontiert wird. Der deutsche WM-Dominator findet: „Das ist nicht wirklich relevant und vergleichbar ist es auch nicht.“ Er sei sich der Rekordjagd zwar bewusst. „Und ich finde es auch toll. Aber es ist nichts, worüber ich viel nachdenke“, sagt Rosberg mit Blick auf die Bestmarke Schumachers.

Drei Jahre lang war Schumacher am Ende seiner Karriere auch Rosbergs Mercedes-Stallgefährte. Von 2010 bis 2012. Damals konnte der junge Aufsteiger den Altmeister im direkten Vergleich dauerhaft schlagen. Als erster und einziger Teamkollege der F1-Ikone. Doch auch das ist längst vergessen. Denn Rosberg lebt im Hier und Jetzt. Und sagt mit Blick auf den Saisonstart-Rekord: „Viel wichtiger wäre es mir, Barcelona zu gewinnen. Denn da kommt die richtige Freude her. Für Siege fahre ich Rennen, das macht am meisten Spaß. Auch, es danach mit dem Team zu teilen.“
Gemeinsame Momente mit dem Team - solche, wie auch die beim Charity-Run in den Tagen vor Barcelona. Rosberg ist ein Teamplayer. Er versteht sich als Teil des großen Ganzen. Wenn da nur nicht dieser eine Störfaktor wäre. Der zweite Mann bei Mercedes, der Feind im eigenen Haus: Teamkollege Lewis Hamilton. „Die letzten Rennen haben nichts von seinem Selbstvertrauen reduziert“, ist sich Rosberg in Bezug auf seinen zuletzt von technischen Problemen gebeutelten Rivalen sicher und fügt an: „Er war ja trotzdem stark unterwegs, ist genauso fokussiert und entschlossen wie immer. Lewis wird zurückschlagen.“

Am Sonntag will Rosberg wieder mit dem Team feiern

Allein: Rosberg kann damit jetzt viel besser umgehen als es in der Vergangenheit manchmal der Fall war. „Es stimmt schon. Dieses Duell mit Lewis kenne ich nun schon seit über zwei Jahren. Ich habe diese ganze Situation schon so oft erlebt“, sagt Rosberg. „Da wächst dann zwangsläufig der Erfahrungsschatz. Und die Erfahrung spielt in unserem Sport einfach eine sehr große Rolle.“ Seit über zehn Jahren ist Rosberg mittlerweile in der Formel 1. Eine Dekade, die ihre Wirkung gezeigt hat - und deren Auswirkung sich, frei nach Rosbergs Erfahrungstheorie, gerade eindrucksvoll in seiner großen Siegesserie auf der Strecke widerspiegelt.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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