Nico Rosberg: Sein Leben in Bildern

Nico Rosberg Nico Rosberg Nico Rosberg

Formel 1: Rosberg lernt am Kommandostand

— 02.10.2014

Vom Gejagten zum Jäger

Nico Rosberg setzt im WM-Kampf mit Lewis Hamilton auf eine positive Denkweise - und versucht selbst Rückschlägen noch etwas Gutes abzugewinnen.

Die WM-Führung ist er los, den Kampfgeist nicht. Nico Rosberg kam gutgelaunt an die Strecke in Suzuka. Der Ausfall beim letzten Rennen in Singapur – der gebürtige Wiesbadener sieht ihn als Rückschlag, nicht jedoch als Niederschlag. Rosberg: „Natürlich hat das Energie gekostet, aber ich bin voll motiviert, mehr denn je. Und ich gucke nach vorne, nicht zurück." Im Rosbergschen Wortlaut heißt das auch: "Weiter volle Attacke!"

Nach dem Aus zuletzt in Singapur will Nico Rosberg die WM-Führung zurückerobern

Dominieren den Sport

Dass die Technik ihm in Singapur einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, ist laut Rosberg ärgerlich, aber kein Weltuntergang. „Wir hatten die Schwäche mit der Haltbarkeit schon das ganze Jahr. Aber das ist nur eine kleine Schwäche, denn wenn man sich das große Ganze anschaut, dominieren wir den Sport. Trotzdem müssen wir diese Probleme jetzt abstellen."

Wie Senna und Prost

Auf geschichtsträchtigem Boden greift Jäger Rosberg nun den WM-Führenden Lewis Hamilton an. Immerhin war Suzuka vor 25 Jahren Schauplatz für das größte aller Teamduelle: Senna gegen Prost bei McLaren. Immer wieder wird der Kampf der Silberpfeile mit dem legendären Zweikampf von 1989 verglichen. „Ich bin sehr stolz, diesen Vergleich zu hören“, sagt Rosberg, warnt aber auch: „Es gab damals allerdings ein paar negative Kapitel, die passiert sind. Ich hoffe daher, dass man uns nicht mit diesem Teil vergleicht – sehr wohl aber, dass es ein ähnlich großes Duell wird, das man sich gerne ansieht.“

Warnung an Hamilton

Auf ins Gefecht: Rosberg ist hungrig auf Erfolge und hat die WM noch lange nicht abgeschrieben

Um das zu gewährleisten, versucht der akribische Arbeiter Rosberg selbst aus seinem Ausfall in Singapur etwas Positives zu ziehen. „Dort stand ich das ganze Rennen über an der Boxenmauer und habe dabei ein paar interessante Sachen dazugelernt“, verrät der 29-Jährige und warnt damit Rivale Hamilton. „Normalerweise sitze ich ja immer im Auto, aber da ich diesmal so früh raus war, ergab sich diese Möglichkeit. Das war sehr interessant, denn in der Tat habe ich am Kommandostand ein paar wertvolle und neue Sachen aufgeschnappt.“ Dieses neue Wissen will sich Rosberg nun zunutze machen, um vom Jäger ganz schnell wieder zum Gejagten zu werden.

Autoren: Frederik Hackbarth, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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