Nico Rosberg: Sein Leben in Bildern

Nico Rosberg Nico Rosberg Nico Rosberg

Formel 1: Rosberg vor dem Heimrennen

— 19.07.2014

Ich habe mich mit Seb gefreut

Vor dem Heim-Grand-Prix in Hockenheim spricht AUTO BILD MOTORSPORT mit allen vier deutschen Formel-1-Piloten. Heute: Mercedes-Star Nico Rosberg.

Herr Rosberg, nachdem Sie Ihren Teamkollegen Lewis Hamilton dreimal in Folge besiegt hatten, sind Sie zuletzt in Silverstone mit Getriebedefekt ausgefallen. Wer ist der Favorit in Deutschland?

Nico Rosberg (29): Das sind wieder wir. Wir haben derzeit einfach das stärkste Auto – wenn es hält. Daran müssen wir arbeiten. Ich habe auch immer noch das Gefühl, dass das Momentum bei mir ist.

Sie haben einen finnischen Vater und sind in Monaco aufgewachsen. Warum sehen Sie sich dennoch als Deutscher?

Stolz darauf, am Wochenende im Silberpfeil vor deutschem Publikum Gas zu geben: Nico Rosberg

Ganz einfach: Weil ich eine deutsche Mutter habe, in Wiesbaden geboren bin und deutsch denke und fühle.

Fühlen Sie sich mit den anderen drei Deutschen als Nationalteam oder siegen Sie gegen Sebastian Vettel umso lieber?

Natürlich besiegt man den anderen lieber. Da sind wir schon Egoisten. Eine Einschränkung gibt es: Als wir letztes Jahr chancenlos waren, habe ich mich für Sebastian mitgefreut.

Bewerten Sie die Leistung der anderen drei Deutschen in diesem Jahr!

Darauf antworte ich nicht. Das führt zu nix. Macht ihr das besser!

Wie eng ist der Kontakt zu den jeweils anderen Deutschen?

Rosberg kommt erstmals als großer Favorit zum Heimrennen - Vettel (r.) kennt dieses Gefühl schon

Zum einen mehr, zum anderen weniger. Zum Beispiel Nico Hülkenberg und sein Physio haben mit Vivian  (Nicos frisch angetraute Frau; d. Red.) und mir am Sonntagabend nach dem Rennen in Silverstone am Motorhome Burger gegessen. Wir waren Nachbarn. Aber ein gutes Verhältnis habe ich zu allen.

Was gefällt Ihnen an Deutschland und was nicht?

Nürnberger Rostbratwürste mit Rösti. Immer wenn ich in München bin, muss das sein. Die Nationalelf liebe ich natürlich. Und den FC Bayern. Außerdem die Auto-Industrie. Mercedes ist eine gigantische Marke. Es macht mich stolz, ein Botschafter dieses Konzerns zu sein und in Hockenheim als Deutscher im Silberpfeil um den Sieg zu fahren.

Können Sie die Hymne singen?

Ja, wobei man sich dann ja meistens im Ernstfall vertut. Wie schon oft bei der Nationalelf passiert.

Was ist für Sie typisch deutsch? Drei Eigenschaften, bitte! Erfüllen Sie die?

Kaum zu übersehen: Rosberg ist großer Fan der Nationalelf

Diszipliniert, geordnet und sorgfältig. Die würde ich, glaube ich, auch für mich in Anspruch nehmen.

Was ist in Ihren Augen die größte Errungenschaft Deutschlands in der Formel 1?

Vielleicht Michaels Erfolge. Oder wenn Mercedes es nach all diesen Jahren wieder ganz nach oben schafft.

Wollen Sie auch mal ein Selfie mit Angela Merkel?

Warum nicht? Obwohl es manchmal seltsam ist, wieso alle jetzt gerade Selfies machen. Verrückt. Ich traue mich meistens nicht. Beim Dalai Lama hab ich es mal getan.

Ihr Ziel für den Deutschland GP?

Gewinnen natürlich!

Mehr zu Nico Rosberg, ausführliche Interviews mit den deutschen F1-Stars und vieles mehr zum großen Heimrennen auf dem Hockenheimring am kommenden Wochenende lesen Sie in AUTO BILD MOTORSPORT - seit Freitag als Heft im Heft in AUTO BILD überall am Kiosk.

Autoren: Ralf Bach, Bianca Garloff

Fotos: Getty Images

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