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Formel 1: Rosberg zweimal Schnellster

— 01.07.2016

Vettel landet im Kies

Tag eins für die Formel 1 in Österreich: Nico Rosberg setzt zweimal die Bestzeit, der Himmel öffnet seine Schleusen und Sebastian Vettel dreht sich ins Kiesbett.

Eine Rekordrunde zum Einstand: WM-Spitzenreiter Nico Rosberg ist am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Österreich ein perfekter Freitag geglückt. In beiden Sessions auf dem Red Bull Ring toppte der Mercedes-Pilot das Klassement und setze zudem mit einer Zeit von 1:07,373 Minuten schon am Vormittag einen neuen Rundenrekord. 

„Das lag aber an dem neuen Asphalt. Die Strecke ist jetzt deutlich schneller“, spielte Rosberg seine Runde herunter. Viel mehr freute er sich über den hinzugewonnenen Grip. „Der Asphalt hat jetzt mehr Haftung, das scheint unserem Auto zu liegen. Man kann schneller durch die Kurve fahren, es fühlt sich toll an“, so Rosberg.

Österreich liegt Rosberg scheinbar auch im Jahr 2016

In der zweiten Session in Spielberg mussten sich der Mercedes-Fahrer und seine F1-Kollegen zwischenzeitlich den Naturgewalten über der Steiermark beugen. Über 30 Minuten blieben die Autos in der Box, weil ein Regen- und Hagelsturm über die Strecke in Spielberg fegte. 

Nach der Pause kam Rosbergs Teamkollege Lewis Hamilton auf der schnell abtrocknenden Strecke bis auf 0,019 Sekunden an den Deutschen heran. Für Hamilton trotzdem ein Grund zur Unzufriedenheit: „Bei mir hat es heute aus irgendeinem Grund länger gedauert, bis ich meine Pace gefunden habe. Nico war von Beginn an viel schneller als ich. Hoffentlich ändert sich das morgen“, beklagte Hamilton, dem im ersten Training sieben Zehntel auf seinen Stallkollegen fehlten.

Rosberg selbst wollte seinen Rivalen jedoch keineswegs abschreiben. „Lewis hat heute einfach keine ordentliche Runde zusammengebracht. Aber vor allem über eine Runde sieht es so aus, also ob wir hier sehr gut unterwegs sind. Daher wird es morgen wahrscheinlich ein enger Kampf zwischen uns beiden“, blickte Rosberg auf die Qualifikation am Samstag voraus. Hinter ihn und Hamilton reihte sich am Nachmittag Nico Hülkenberg im Force India.

Sebastian Vettel landete im Ferrari im Kiesbett ...

Am Vormittag hatte mit Sebastian Vettel noch einen anderer Deutscher die Position des ersten Silberpfeil-Verfolgers bekleidet. Die zweite Session beendete der Ferrari-Star als Vierter - und im Kies. Vor Kurve zwei hatte sich Vettel spektakulär weggedreht. 

„Ich hatte ein Problem mit der Bremskraftverteilung, das hat mich überrascht“, erklärte der Ferrari-Star seinen Abflug. Kurz vor Ende des Trainings kostete ihn dieser aber kaum Zeit - anders als der Regen am Freitag. „Das hat natürlich nicht geholfen, vor allem da es immer nur auf Teilen der Strecke nass war und man daraus wenig Rückschlüsse ziehen kann.“

„Jetzt müssen wir über Nacht noch ein bisschen tüfteln, aber nach den Eindrücken von heute fühlt sich das Auto schon ganz gut an“, meinte Vettel. Mit einem Handicap geht der Deutsche am Sonntag aber so oder so in das neunte Saisonrennen. Wegen eines Getriebewechsels wird er in Spielberg um fünf Positionen in der Startaufstellung nach hinten versetzt. 

Gut möglich, dass Vettel dann auch hinter beiden Autos von Ex-Arbeitgeber Red Bull losfährt. Das Team, das auf dem Red Bull Ring Heimspiel feiert, zeigte sich nach zuletzt durchwachsenen Auftritten in Baku und Montreal am Freitag wieder zufriedener mit der eigenen Performance.

... ebenso wie Max Verstappen mit dem Red Bull

„Für uns war es ein guter Tag“, verriet Geburtstagskind Daniel Ricciardo, der am Freitag 27 wurde. „Wir sind wie erhofft bei der Musik. Dabei war diese Strecke in den letzten Jahre nie besonders gut für uns, aber heute sind wir mit dem richtigen Fuß aufgestanden und mehr oder weniger da, wo wir sein müssen. Noch ein bisschen Feintuning, dann passt es.“ 

Teamkollege Max Verstappen erwischte hingegen keinen reibungslosen Tag. In der Vormittagseinheit zerstörte sich der Holländer seine Vorderradaufhängung an einem Kerb im Infield. Am Nachmittag konnte der Barcelona-Sieger dann aber wieder mitfahren und wurde Siebter.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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