Renault Formel-1-Team

Formel-1-Saison 2009

— 06.11.2008

Renault-Duo bleibt

Er hat sich entschieden: Fernando Alonso setzt den Wechselgerüchten ein Ende. Der Spanier fährt auch 2009 für das Renault Formel-1-Team - wie Teamkollege Piquet. Weitere News: Die Motoren müssen in der kommenden Saison drei Rennen halten.

Die Saison 2008 ist gerade gelaufen, schon gibt es Neuigkeiten für 2009: Fernando Alonso hat sich entschieden und allen Wechselspekulationen ein Ende gesetzt. Der Spanier wird weitere zwei Jahre für das Renault-Team antreten. Möglicherweise haben die Siege in Singapur und Fuji dem zweifachen Weltmeister die Entscheidung leichter gemacht. Zumindest haben sie gezeigt: Die Truppe um Flavio Briatore ist auf dem richtigen Weg, dritte Kraft im Titelrennen zu werden, nachdem BMW zuletzt stark abgebaut hatte. Für den Teamchef dürfte es ein voller Erfolg sein, Alonso zu halten. Umso überaschender dagegen die Meldung, dass der eher enttäuschende Nelson Piquet Junior eine zweite Chance erhält und auch in der kommenden Saison für Renault fährt.

Als Ersatz für Barrichello ist Ayrton Sennas Neffe Bruno im Gespräch

Nachfolger für Barrichello? Bruno Senna ist bei Honda im Gespräch, mit der Entscheidung lässt man sich aber noch Zeit.

Überhaupt scheint sich bei den Teamkonstellationen recht wenig zu ändern: Sieben von zehn Teams bleiben 2009 unverändert. Ferrari und McLaren sind gesetzt, auch BMW vertraut weiterhin auf das Duo Kubica/Heidfeld. Einzig bei Toro Rosso und Honda werden wohl drei Cockpits frei. Hintergrund: Sebastian Vettel wechselt zu Toro Rosso, Teamkollege Coulthard verabschiedet sich in den Ruhestand. Formel-1-Oldie Rubens Barrichello steht bei Honda vor dem Aus. Als Ersatz ist Bruno Senna, Neffe des berühmten Dreifach-Weltmeisters Ayrton Senna, im Gespräch. Mit einer Entscheidung lässt man sich aber noch Zeit: "Wir können es uns leisten, bis Weihnachten zu warten", erklärte Honda-Teamchef Nick Fry.

2009 müssen die Motoren drei Rennen durchhalten

Kommende Saison muss jeder Motor drei Grand Prix durchhalten.

Die FIA hat bei den umfangreichen Regeländerungen für 2009 noch einmal nachgelegt und ein neues Motoren-Gesetz verabschiedet: Kommende Saison müssen die Triebwerke drei Rennen durchhalten. Die Änderung soll dazu beitragen, die Kosten für den Formel-1-Sport weiter zu senken. Wird ein Motor trotzdem zwischendurch gewechselt, bedeutet das für den Fahrer eine Strafversetzung um zehn Startplätze nach hinten. Unverändert bleibt allerdings die "Joker"-Regelung, nach der jedem Fahrer pro Saison ein zusätzlicher Motorenwechsel ohne Bestrafung zusteht. Die Änderung soll dazu beitragen, die Kosten für den Formel-1-Sport weiter zu senken.

Hoffnung für Kanada?

Und noch eine Änderung für 2009: Das World Motor Sports Council (WMSC) hat eine Verschiebung im provisorischen Rennkalender angekündigt. Der Grand Prix von China rückt vom Oktober in den April, bahrain dafür eine Woche nach hinten. Die beiden letzten Rennen in Brasilien und Abu Dhabi rücken um zwei Wochen nach vorne, wodurch die Formel-1-Saison 2009 früher als geplant enden wird. Das Rennen in Kanada fehlt nach wie vor im Rennkalender. Die Hoffnung auf eine Rückkehr des Circuit Jilles Villeneuve ins Programm scheint gering, aber noch nicht endgültig gestorben: Wie die Zeitung Journal de Montréal meldet, planen Mitglieder der kanadischen Regierung eine Finanzierung des Rennens aus der Staatskasse.

Autor: Jan Kretzmann

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