Formel 1

Formel 1: Sauber

— 07.11.2016

Offiziell: Zander kommt von Audi

Sauber profitiert vom Audi-Ausstieg aus der Sportwagen-WM: Audis Technikchef Jörg Zander kehrt zurück in die Formel 1 und soll Sauber wieder in Form bringen!

Lange Zeit kämpfte Sauber ums Überleben. Doch seit diesem Jahr geht es wieder bergauf: Mit Longbow Finance gibt es einen neuen Eigentümer, die akute Finanznot  ist vorbei. Dementsprechend verstärkt sich die Mannschaft mit neuem Personal.

Zuletzt dockten die Strategie-Ingenieure Ruth Buscombe, Max Verstappens alter Renningenieur Xevi Pujolar, sowie der neue Leiter der Aerodynamikabteilung, Nicolas Hennel an. Jetzt hat sich Sauber zudem einen ganz dicken Fisch auf dem Techniker-Transfermarkt gesichert: Seit heute ist offiziell, dass Jörg Zander kommt. Bei Audi baute er zuletzt den Prototypen für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der aerodynamisch Vorteile gegenüber Porsche und Toyota hat. Zander wird neuer Technischer Direktor bei Sauber. Ein Posten, der seit dem Weggang von Mark Smith vor Saisonbeginn unbesetzt blieb.

Jörg Zander soll Sauber wieder auf Kurs bringen

Teamchefin Monisha Kaltenborn freut sich: „Wir sind stolz, dass wir eine so renommierte und erfahrene technische Führungspersönlichkeit von dieser Aufgabe überzeugen und für unser Team gewinnen  konnten. Das ist ein ganz wichtiger Schritt im Rahmen der Umsetzung unserer strategischen Ziele, um das Team in eine neue, erfolgreiche Ära zu führen.“ Auch Zander freut sich auf seine neue Rolle: „Die neuen F1- Regularien bieten eine grossartige Chance mit Innovationen und technischer Kreativität Zeichen zu setzen."

Zander war schon einmal bei Sauber: 2006 und 2007 in der BMW-Ära. Auch für BAR, Williams, Brawn und Mercedes arbeitete der 52-Jährige aus Nordrhein-Westfalen bereits in der Königsklasse des Motorsports. Audi testete die Le-Mans-Prototypen im Sauber-Windkanal in Hinwil. Nicht undenkbar also, dass Zander von weiteren Audi-Technikern begleitet wird. Im Heck des Sauber-Wagens schlummert 2017 ein 2016er Ferrari-Motor. 2018 ist dann ein Wechsel auf Honda-Triebwerke im Gespräch. 

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller; picture-alliance

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