Sauber

Vergleich: Formel 1 2017 vs. 2016

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Formel 1: Sauber C36 enthüllt

— 20.02.2017

Das ist Wehrleins neuer Renner

Sauber zeigt sein neues Formel-1-Auto: Mit diesem Boliden starten Pascal Wehrlein und Marcus Ericsson in die Saison 2017. Alle Bilder und Infos hier.

Deutschlands Formel-1-Hoffnung Pascal Wehrlein attackiert die etablierten Teams 2017 in Blau, Weiß und Gold! In diesen Farben tritt sein schweizer Sauber-Team in der kommenden Saison an. Der Traditionsrennstall aus Hinwil hat am Montag sein neues Auto online vorgestellt. Der Bolide, der auf den Namen C36 hört, hat einen Ferrari-Motor im Heck und soll Sauber nach der schwachen Saison 2016 zurück ins Mittelfeld führen.
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Der C36 kommt mit goldenen Applikationen daher

Das viertälteste Formel-1-Team bestreitet 2017 bereits sein 25. Jahr in der Königsklasse. Dieses Jubiläum ist auch Bestandteil der neuen Lackierung, das Auto an mehreren Stellen mit dem passenden Schriftzug versehen. Unter einem neuen Besitzer, der Longbow Finance S.A., will Sauber 2017 an alte Erfolge anknüpfen. Neben dem Schweden Marcus Ericsson (26), der bereits in seine dritte Saison mit Sauber geht, hat sich der Rennstall Pascal Wehrlein (22) als Verstärkung geholt. Der Deutsche wechselte im Winter von Manor zu den Schweizern und soll das Team voranbringen. Denn: Platz zehn bei den Konstrukteuren, wie im Vorjahr, ist für Sauber in der neuen Saison nicht mehr genug. „Wir müssen uns deutlich verbessern“, erklärt Teamchef Monisha Kaltenborn. Sie ist überzeugt: „Mit dem neuen Auto haben wir eine solide Basis und dazu ebenso die Ressourcen, um den Sauber C36-Ferrari im Laufe der Saison weiterentwickeln zu können. Das wird wichtig sein, um uns im Mittelfeld etablieren zu können.“

Technische Daten und Vergleich Sauber 2017 vs. 2016 in der Bildergalerie:

Vergleich: Formel-1-Autos 2017 vs. 2016

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Neben dem Farbschema, das deutlich edler wirkt als noch in den Vorjahren, unterscheidet sich der neue Renner auch sonst stark von seinem Vorgänger. Die sehr schmale Flaschenhalsform im Endbereich des Chassis wirkt aufgeräumt und elegant, der zweigeteilte und weit hinten sitzende Lufteinlass zur Motorkühlung oberhalb der Fahrer ist ein Hingucker. Im Bereich des Überrollbügels spart man so nach Mercedes-Vorbild Gewicht. Die verlängerte Flosse der Motorabdeckung setzt sich - ganz in schwarz gehalten - optisch deutlich vom Rest des Boliden ab. Sie soll die Anströmung des Heckflügels in der Kurve verbessern.

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Damit bei der Weiterentwicklung des neuen Autos auch innerhalb der Saison große Fortschritte erzielt werden können, hat Sauber im Technik-Team ebenfalls aufgerüstet. Mit dem neuen Technischen Direktor Jörg Zander holte man einen alten Bekannten von Audi zurück nach Hinwil. Zander hatte bereits 2006 bis 2007 als Chef-Designer für das BMW Sauber F1 Team gearbeitet. „Wir schauen mehr in Richtung aerodynamische Stabilität, im Gegensatz zu Maximierung von Abtrieb“, fasst der Techniker das Konzept des neuen C36 zusammen. Interessant ist in dem Zusammenhang auch die vordere Kante des Unterbodens. Sie ist so gewölbt, dass sie gemeinsam mit den Leitblechen den Bereich zur Straße hin absiegeln und so den Druck unterm Auto erhöhen soll.

Auf das neue Reglement der Formel 1, mit breiteren Autos und Reifen, hat Sauber reagiert. Man versucht, den Luftwiderstand auf ein Minimum zu reduzieren und Gewicht einzusparen, wie etwa durch die neue Überrollstruktur. Auch Kühler, Sidepads und Bodywork wurden so schmal wie möglich gefasst. Was die Innovationen gebracht haben, wird sich erstmals kommende Woche in Barcelona zeigen. Dann steigt anlässlich der Winter-Tests vom 27. Februar bis zum 2. März das offizielle Roll-out des neuen C36.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Sauber

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