Die besten Bilder aus Silverstone

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Formel 1: Schwerer Crash in Silverstone

— 09.07.2016

Lenkrad reißt beim Einschlag ab

Heftiger Abflug von Sauber-Pilot Marcus Ericsson im dritten freien Training von Silverstone: Offenbar löste so ein feuchter Kerb den Crash aus. Fahrer wohlauf.

Schwerer Unfall von Sauber-Pilot Marcus Ericsson im dritten freien Training des Formel-1-Rennens in Silverstone: Offenbar löste so ein feuchter Kerb den Crash aus. 20 Minuten vor Ende der Sitzung räuberte der Schwede ausgangs der Stowe-Kurve über den Randstein und verlor sein Auto.

Der Sauber rutschte quer über die Bahn und schlug hart in die Reifenstapel ein – zunächst mit der Nase voran, danach drehte sich Ericsson um die eigene Achse und zerstörte auch noch sein Heck.

Pilot Ericsson überstand den Crash unbeschadet

Kurios: Beim Einschlag riss das Lenkrad durch einen Schlag von Ericssons Knien aus der Lenksäule und fiel ins Cockpit. Der Schwede stieg selbstständig aber sichtlich benommen aus dem Auto und reckte zur Entwarnung den Daumen nach oben. Ein Arzt kontrollierte an Ort und Stelle seine Halswirbelsäule. Aus Sicherheitsgründen brachte man Ericsson in ein nahe gelegenes Krankenhaus zum CT-Scan.

Nach AUTO BILD MOTORSPORT-Informationen wirkten während des Aufpralls 37g auf den Piloten. Das heißt, Ericsson wurde mit dem 37fachen seines Körpergewichts in die Reifenstapel gedrückt.

Am Qualifying konnte der Schwede deswegen nicht teilnehmen. Aufgrund des stark zerstörten Saubers wären die Reparaturen aber wohl ohnehin nicht rechtzeitig durchzuführen gewesen. 

Aufatmen am Nachmittag: Da lief Ericsson schon wieder im Fahrerlager herum. Nach einem erneuten Ärztecheck am Sonntagvormittag soll er mit dem Ersatzchassis starten.

Vettel mit nächster Getriebestrafe

Zurück zum dritten freien Training, das Lewis Hamilton als Erster vor seinem Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg beendete. Dahinter etablierte sich Red Bull als zweite Kraft: Max Verstappen reihte sich vor Daniel Ricciardo.

Sebastian Vettel lag auf Rang fünf bereits über 1,1 Sekunden zurück, fluchte am Ende des Trainings via Funk: „Ich glaube das Getriebe ist wieder hin.“ Der Deutsche behielt Recht: Wie schon vor einer Woche in Spielberg muss der Ferrari-Star für den Wechsel der Schaltbox fünf Startplätze in der Startaufstellung zurück.

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Jerry Andre / Picture-Alliance

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