Formel 1: Galerie - Italien GP

Formel 1: Sebastian Vettel im Interview

— 06.09.2015

Ein Traum in Rot

Bei seinem ersten Ferrari-Heimrennen als Werksfahrer der Scuderia raste Sebastian Vettel als Zweiter auf das Podium und wurde von den Tifosi gefeiert.

Herr Vettel, was bedeutet Ihnen dieser zweite Platz bei Ihrem ersten Start fr Ferrari in Monza?

Sebastian Vettel: Das war einer der emotionalsten Tage, die ich in der Formel 1 je hatte. Der Moment auf dem Podium macht das Ganze so lebenswert und so lebendig. Es ist ein Traum, Formel-1-Fahrer zu sein und bei Ferrari zu fahren.

Hatten Sie beim Start keine Chance, an Mercedes-Rivale Lewis Hamilton vorbeizukommen?

Ich war auen und konnte ihn nicht einholen. Ich habe alles versucht, an Lewis dranzubleiben. Aber er war zu schnell.

Wie sah es whrend des Rennens aus?

Sebastian Vettel raste nach 53 Runden in Monza als Zweiter ber die Ziellinie - sehr zur Freude der Tifosi

Eine Zeit lang fuhr ich hnliche Rundenzeiten wie er. Da dachte ich, ich htte eine Chance, den Rckstand zu verringern. Aber er zog dann davon. Lewis hatte eine unglaubliche Pace. Wir kmpften mit den Reifen und hatten keine Chance, an ihn heranzukommen. Aber wenn man hier auf dem Podium steht, ist das letztendlich wurscht.

Wie war es, auf dem Podium von den Ferrari-Fans so gefeiert zu werden?

Die Emotionen waren unglaublich. Das ist unbezahlbar und unbeschreiblich. Wenn man das Rennen aus beschissenen Geld-Grnden aus dem Kalender streichen sollte, wre das nicht nachvollziehbar. Monza gehrt in den Formel-1-Kalender! (fh/dpa)
Das Rennen in Monza: Hamilton siegt vor Vettel
Fotos: Picture-Alliance

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