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Formel 1: Sebastian Vettel kritisiert Pirelli

— 13.11.2016

„Reifen nicht für Regen gemacht“

Sebastian Vettel beendet den Brasilien GP als Fünfter, Kimi Räikkönen crasht im Ferrari spektakulär raus. Kritik gibt es anschließend an Piellis Reifen.

Es war nicht das Rennen des Sebastian Vettel. Auf Platz fünf liegend kam der Ferrari-Star am Ende des Brasilien GP nicht mehr an Sergio Perez im Force India vorbei. Zuvor schon hatte Vettel sich mit Aquaplaning in der letzten Kurve gedreht und einen Einschlag nur mit Glück verhindern können. In seiner Wortwahl hielt sich der Heppenheimer, der sich selbst einen Maulkorb verpasst hat, nach dem Rennen zwar zurück. Trotzdem kritisierte er Reifenhersteller Pirelli.
So lief der Brasilien GP: Hamilton gewinnt Chaosrennen

Vettel sauer: Der Regen sorgte für Chaos in Sao Paulo

Am RTL-Mikro sagte Vettel: „Im Endeffekt war es überm Limit. Die, die es heute erwischt hat, konnten nichts dafür. Die anderen hatten Glück, dass es sie nicht erwischt hat. Es ist ganz einfach. Ich glaube, wir brauchen bessere Reifen. So viel Regen ist es nicht, es ist auch nicht so viel Wasser auf der Strecke. Aber diese Reifen sind nicht für Regen gemacht.“

In der Tat hatten sich mehrere Fahrer schon während des Rennens über die Pneus beschwert. Lewis Hamilton und Jenson Button klagten über zu wenig Temperatur in ihren Sohlen. Das Problem ist nicht neu und zieht sich durch die Pirelli-Ära. Ein Trostpflaster für Vettel und Co: In der Wüste von Abu Dhabi dürfte es in 14 Tagen kaum regnen. Fürs nächste Jahr produziert Pirelli dann komplett neue Reifen. Und nach Informationen von ABMS sollen die Regengummis schon bei den Tests ein Fortschritt gewesen sein.

Räikkönen: Früher war es besser

Unterstützung erhielt Vettel von Landsmann Nico Rosberg: Der WM-Führende beschwerte sich mehrmals über die Bedingungen im Rennen, untermauerte danach Vettels Aussage: „Es liegt an Pirelli, Reifen zu machen, die nicht aquaplanen. Das war heute nicht der Fall...“

Räikkönen war einer von drei heftigen Abflügen

Besonders hart bekam das Kimi Räikkönen zu spüren. Der Vettel-Teamkollege flog beim Restart nach dem Unfall von Marcus Ericsson auf einer Pfütze bei Start-Ziel ab und war nur noch Passagier. Das Problem: Hinter dem langsamen Safety-Car gehen die Temperaturen der Pneus besonders in den Keller. Das erwischte Räikkönen eiskalt. „Es hat gar nicht so stark geregnet, aber dort stand eine Menge Wasser auf der Strecke. Mich hat das Aquaplaning an einer Stelle getroffen, wo ich es nicht erwartet hätte“, räumte der Finne nach seinem gefährlichen Crash ein.

Räikkönen weiter: „Ich bin mitten auf der Geraden abgeflogen. Fast hätte ich das Auto noch abgefangen...“ Stattdessen aber sorgte der Weltmeister von 2007 für die erste von zwei Rennunterbrechungen. „Das Problem ist, dass diese Regenreifen einfach sehr anfällig sind. Zwar hängt es immer auch von der Strecke und natürlich den Bedinungen ab. Aber im Vergleich zu vor ein paar Jahren, muss man sagen, dass die Reifen damals mit so einem Wetter problemlos klargekommen sind“, meinte Räikkönen.

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance / Getty Images

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