Die besten Bilder aus Singapur

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Formel 1: Sebastian Vettel Letzter

— 17.09.2016

Ferrari hofft auf Safety-Car

Debakel für Ferrari im Qualifying: Vettel scheidet nach einem Defekt schon in Q1 aus, muss von ganz hinten starten. Räikkönen hinter Mercedes und Red Bull.

What a difference a year makes: Vor genau einem Jahr durfte sich Sebastian Vettel im Blitzlichtgewitter von Singapur als Sieger feiern lassen, am Samstag trottete der Deutsche frustriert aus der Ferrari-Garage: Vorzeitiges Aus nach Defekt in Q1, letzter Platz in der Startaufstellung!

Frust bei Sebastian Vettel: Die Technik ließ ihn hängen

Ein Schaden am hinteren Querstabilisator bremste Vettel schon im ersten Abschnitt des Zeittrainings ein, warf sein Auto komplett aus der Balance. Zum Teil auf nur drei Rädern rollte der Heppenheimer um den Kurs, seine Zeiten waren so nicht konkurrenzfähig. Als Vettel endlich an die Box gerufen wurde, war es für seine Ferrari-Crew zu spät, das Problem noch zu beheben. Während Teamchef Maurizio Arrivabene mit sorgenvoller Miene in die Box blickte, schimpfte Vettel am Funk: „Dumm, mich nochmal rauszuschicken!“

Wenig später relativierte der Deutsche seine Kritik: „Ich war sauer, weil wir entschieden hatten, noch eine weitere Runde zu drehen, die natürlich auch nicht schneller war. Letzten Endes hat es aber keinen Unterschied gemacht. Es war so oder so keine Zeit mehr, um es zu schaffen.“ Da Vettel ohnehin ganz hinten losfährt, erwägt sein Team nun über Nacht sogar einen Motorwechsel.

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Für den vierfachen Weltmeister, mit vier Erfolgen in Singapur Rekordsieger, sieht die Ausgangslage für den Sonntag dennoch nicht hoffnungslos aus. „Klar würden wir lieber weiter vorne stehen. Aussichtslos ist es aber nicht, denn hier kann immer viel passieren. Vor allem mit dem Safety-Car“, erklärte der Deutsche. Seit der ersten Auflage des Rennens 2008 kam bisher noch in jedem Jahr das Schrittmacherfahrzeug zum Einsatz.

Mit dem defekten Ferrari war Vettel in Q1 chancenlos

Ferrari könnte das am Sonntag gleich doppelt in die Karten spielen. Denn beide Scuderia-Piloten haben sich bei der Reifenwahl für das Wochenende für gleich neun Sätze ultrasoft entschieden. Von der superweichen beziehungsweise weichen Variante stehen Vettel und Teamkollege Kimi Räikkönen entsprechend nur wenige Sätze zur Verfügung. Da der ultrasofte Reifen aber nur ca. 13 Runden lang hält, muss Ferrari auf ein Rennen mit vielen Stopps hoffen.

„Es wird sicher ein langer Grand Prix. Wir müssen einfach Glück mit dem Safety-Car und dem Timing unserer Stopps haben“, meinte Räikkönen, der einen weiteren Grund zur Zuversicht in der Trainingspace ausmachte. „Da waren wir noch deutlich näher dran als jetzt im Qualifying. Das Auto fühlt sich eigentlich gut an, uns fehlt überall nur ein bisschen was“, so der Finne, der das Rennen immerhin als Fünfter aufnimmt.

Autoren: Frederik Hackbarth, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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