Alonso: Seine größten Unfälle

Alonso: Seine größten Unfälle Alonso: Seine größten Unfälle Alonso: Seine größten Unfälle

Formel 1: Sicherheitsdiskussionen

— 30.03.2016

Alonso-Crash entfacht Debatte neu

Nach Fernando Alonsos Unfall in Australien ist die Sicherheitsdebatte in der Formel 1 neu entfacht. Im Zentrum steht der Schutz des Kopfes der Fahrer.

Knapp zwei Wochen nach seinem schweren Unfall in Australien steigt Fernando Alonso an diesem Wochenende in Bahrain wieder in seinen neu aufgebauten McLaren-Honda. Er habe sich „ein bisschen erholt“ und könne „es kaum erwarten, wieder zu fahren“, ließ der Spanier verlauten. Alonso hatte Glück im Unglück. „Vor 22 Jahren“, so der dreimalige Weltmeister Jackie Stewart, „wäre Alonso tot gewesen.“ Gerettet habe den Spanier die stetige Verbesserung der Sicherheit in der Königsklasse. „Zu meiner Zeit habe ich viele Freunde sterben sehen und ihre Särge zu Grabe getragen“, so Stewart in der aktuellen Ausgabe der SPORT BILD. „Heute ist Rugby gefährlicher als Formel 1.“
Jackie Stewart im Interview: Rugby gefährlicher als Formel 1

Der McLaren-Honda ist Schrott, aber Alonso steigt aus

Allein: Die Königsklasse will noch sicherer werden. Jetzt gibt es eine konstruktive Diskussion über die letzte Achillesferse im Sicherheitssystem: Wunder Punkt ist immer noch der ungeschützte Kopf des Fahrers. Formel-1-Ikone Ayrton Senna starb 1994 in Imola trotz Sicherheitszelle des Autos, weil sich beim Aufprall Teile der stählernen Aufhängung ins Cockpit bohrten und ein Reifen seinen Kopf traf. Alonso hatte Riesenglück, dass er mit der Bodenplatte zuerst und nicht mit der Cockpitöffnung in den Fangzaun einschlug. Sein Auto wurde so stark zerstört, dass der komplette Antrieb getauscht werden muss.

Formel 1 testet HALO-Kopfschutzkonzept

Formel 1 testet HALO-Konzept Formel 1 testet HALO-Konzept Formel 1 testet HALO-Konzept
Um den Fahrer noch mehr zu schützen, hat der Weltverband FIA mit dem sogenannten Halo-System (steht für Heiligenschein), dessen Prototyp schon am Ferrari getestet wurde und das ab 2017 Pflicht sein soll, den Anfang gemacht. Für Red-Bull-Chefberater Helmut Marko ist der aus Karbonfiber gebaute Cockpitkäfig aber noch nicht perfekt. Er plädiert für den Vorschlag seines Teams.
Red Bull zeigt Jet-Kuppel: Halo-Alternative für 2017?

Red Bull plädiert für ein anderes Cockpitschutzkonzept

Der Österreicher zu SPORT BILD: „Beim normalen Halo gibt es immer noch die Möglichkeit, dass ein Rad seitlich einschlägt oder kleinere Teile durchkommen. Das ist bei unserer Kapsel aus Sicherheitsglas dagegen kaum noch möglich!“ Weitere Vorteile laut Marko: „Im Brandfall kann sich bei unserem System der Pilot aus eigener Kraft aus dem Auto befreien. Das geht bei dem anderen System nicht so einfach. Außerdem ist es ästhetischer.“

Brisant: Immer wieder erwischt es Fernando Alonso! Eine Auswahl seiner vielen Crashs finden Sie in unserer Bildergalerie:

Alonso: Seine größten Unfälle

Alonso: Seine größten Unfälle Alonso: Seine größten Unfälle Alonso: Seine größten Unfälle

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance / Red Bull

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.