Formel-1-Test - Barcelona: Tag 5

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Formel 1: So lief der fünfte Testtag

— 01.03.2016

Mercedes mit Schockeffekt

Die Formel 1 hat ihre zweite Testwoche in Barcelona begonnen: Mercedes-Pilot Nico Rosberg versetzt die Konkurrenz mit seiner Bestzeit ins Staunen.

Nico Rosbergs Bestzeit zum Auftakt der zweiten Testwoche der Formel 1 in Barcelona sorgte besonders bei der Konkurrenz von Red Bull für einen Schockeffekt. Der Deutsche fuhr am Vormittag mit Soft-Reifen in 1:23.022 Minuten die Bestzeit des Tages. "Die Zeit ist sensationell", zieht Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko den Hut. "Wenn Ferrari bis Melbourne nichts findet, wird Mercedes locker einen Doppelsieg herausfahren."

Der Silberpfeil glänzt beim Wintertest in Barcelona - sowohl bei der Haltbarkeit als auch den Rundenzeiten

Was Marko meint: Rosbergs Zeit war zwar zwei Zehntelsekunden langsamer als die von Sebastian Vettel gesetzte Bestzeit vergangene Woche. Aber der Ferrari-Star benutzte dafür die Ultra-Soft-Mischung von Reifenmonopolist Pirelli. Zwischen der von Rosberg benutzten Soft-Variante und den Ultra-Softs von Vettel liegt rund eine Sekunde, schätzen Insider. Das heißt: Geht man von ähnlichen Bedingungen und Spritmenge aus, liegt Mercedes etwa acht Zehntelsekunde vorne.

Nico Rosberg wollte sich zu keiner Einschätzung hinreißen lassen. Eine Standortbestimung "wollen wir ja vermeiden", sagte der Deutsche und lächelte. "Wir wollen ja nicht, dass die Konkurrenz weiß, wo wir sind..."

Ferrari, am Dienstag in Person von Kimi Räikkönen, fehlt noch ein gutes Stück auf Gegner Mercedes

Auf Zuverlässigkeitsprobleme der Silberpfeile darf die Konkurrenz auch nicht hoffen. Rosberg und Hamilton, der am Nachmittag nur Rennsimulationen fuhr, legten mit 172 Runden wieder die mit Abstand meisten Kilometer zurück. Zum Vergleich: Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen schaffte heute nur 72 Runden.

Wenn morgen der Saisonstart in Melbourne wäre, ergäbe sich folgendes Bild: Mercedes ist klar vor Ferrari. Dahinter streiten sich Williams, Red Bull und Force India auf Augenhöhe. McLaren und Toro Rosso liegen im Windschatten dieser drei Teams. Sauber, Renault, Haas und Manor sind im Moment noch hinten. Neueinsteiger Haas kämpfte heute mit einem Problem im Benzinsystem, drehte nur 23 Runden.

Was sonst noch so zum Auftakt der zweiten Testwoche in Barcelona los war - unter anderem zeigte Toro Rosso seine neue Lackierung und Sauber fuhr erstmals mit dem C35 für 2016 - sehen Sie hier in unserer Bildergalerie:

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Autor: Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

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