Formel-1-Test - Barcelona: Tag 8

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Formel 1: So lief der letzte Testtag

— 04.03.2016

Vettel widerspricht Hamilton

Ferrari hat den letzten Testtag der Formel 1 in Barcelona an der Spitze abgeschlossen. Für Meinungsverschiedenheiten sorgt derweil der neue Kopfschutz.

Der nächste Hoffnungsschimmer für die Ferrari-Fans: Sebastian Vettel hat den letzten Testtag in Barcelona mit einer Bestzeit beendet. Es war die insgesamt fünfte für Ferrari bei den diesjährigen Vorsaisontests. Wichtiger noch: Nach Informationen von AUTO BILD MOTORSPORT hat Ferrari das Zuverlässigkeitsproblem am Motor tatsächlich gelöst. Mit 3975 Kilometern an acht Tagen liegt die Scuderia zwar weit hinter Mercedes (6006) zurück. Aber man kann sich mit der absoluten Bestzeit für Kimi Räikkönen trösten.

Auch Sebastian Vettel probierte am Freitag 'Halo' aus

Vettels Testbilanz: „Diese Woche lief nach einem holprigen Beginn für Kimi gut für uns. Die letzten Tage konnten wir problemfrei fahren. Der erste Eindruck vom Auto war gut, auch alles, was danach kam. Wir sind happy mit dem Schritt, den wir getan haben und damit, wo wir gerade stehen.“

Den Abstand zu den Silberpfeilen kann und will der Heppenheimer noch nicht einschätzen. „Das Ziel war es, die Lücke zu Mercedes zu schließen“, sagt er. „Wir haben schon im Vorjahr ein bisschen damit angefangen. Mit dem neuen Auto haben wir einen weiteren Schritt getan. Ob es gereicht hat, werden wir erst in Melbourne wissen.“

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Zumindest verbal geht der Ferrari-Star aber jetzt schon auf Konfrontationskurs mit Mercedes-Weltmeister Lewis Hamilton. Der Brite hatte zugestimmt, dass man die Formel 1 als „kaputt“ bezeichnen könne. Der neue Kopfschutz 'Halo' sei die „hässlichste Modeerscheinung in der Formel-1-Geschichte.“

Lewis Hamilton findet den Cockpitschutz nicht gut

Vettel widerspricht. „Die Show ist gut. Aber es fehlt der Formel 1 an Führung. Es sieht nicht sehr clever aus, wenn man so kurz vor der Saison den Qualifikationsmodus ändert.“ Auch den neuen Heiligenschein-Kopfschutz verteidigt der Vierfachweltmeister. „Natürlich gibt es Verbesserungspotential was Sicht und Optik betrifft, aber eine Lösung kann potthässlich sein, das Wichtige ist: Wenn sie mithelfen kann, dass Fahrer eine Überlebenschance haben, dann müssen wir das einführen. Vielleicht wären Henry Surtees oder Justin Wilson noch unter uns, hätten sie einen Halo am Wagen gehabt.“

Mercedes drehte heute erneut wenig auffällig seine Runden. Lewis Hamilton wurde Fünfter und kurz von einem Getriebeschaden gestoppt. Der erste Defekt während der gesamten Testphase! Doch er bringt Mercedes nicht zum Grübeln. Das Teil hatte offenbar schon mehrere Kilometer auf dem Buckel. Nico Rosberg unterstrich mit dem letzten Platz die Taktik des Weltmeisterteams seine Stärke zu verschleiern. Nur einmal in acht Tagen stand ein Silberpfeil in Barcelona ganz oben in der Zeitenliste.

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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