Formel-1-Test - Barcelona: Tag 7

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Formel 1: So lief der siebte Testtag

— 03.03.2016

Jordan: Mercedes ist die Supermacht

Ferrari an Tag sieben in Barcelona erneut mit Bestzeit - und dennoch haben die Roten Rückstand. Experte Eddie Jordan warnt vor Mercedes' Übermacht.

Ferrari tut alles für die Spannung in der Formel 1: Kimi Räikkönen fuhr am vorletzten Testtag in Barcelona die schnellste Runde des Testwinters! Auf ultraweichen Reifen war er 0,4 Sekunden schneller als der Zweitplatzierte Felipe Massa im Williams-Mercedes, der weiche Reifen aufgezogen hatte. Zum Test mit dem Halo-Kopfschutz am Vormittag sagte er: „Die Sicht war okay.“ Wichtiger aber: Mit 136 Runden antwortete der Finne auf die Spekulationen über Zuverlässigkeitsprobleme an seinem roten Renner.

Formel 1 testet HALO-Kopfschutzkonzept

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Auch AUTO BILD MOTORSPORT hatte zuvor aus sicheren Quellen erfahren: Der Motorblock des neuen 1,6-Liter-V6-Turbos soll starke Vibrationen verursachen. Angeblich ist die Kurbelwelle Schuld. Und: Auch die Kundenteams, die das 2016er-Aggregat einsetzen, haben das Problem. Nur der Toro Rosso läuft mit dem 2015er-Triebwerk im Heck weiter wie ein Uhrwerk. Heute absolvierte Max Verstappen 159 Runden.
Kopfschutz für Fahrer: Ferrari testet Heiligenschein

Ereignisreicher Tag: Erst testete Kimi Räikkönen den neuen Kopfschutz-Bügel, dann fuhr er Bestzeit

Ferrari dementiert die Gerüchte. Teamchef Maurizio Arrivabene: „Wir haben kein Zuverlässigkeitsproblem.“ Auch der Speed macht Hoffnung. Einer Williams-Hochrechnung zufolge liegen die Roten 'nur' 0,4 Sekunden pro Runde hinter den Silberpfeilen. Die fuhren heute wieder Longruns mit viel Benzin im Tank. Nico Rosberg war auf Rang fünf mit Medium-Gummis etwa 1,4 Sekunden langsamer als Räikkönen. Lewis Hamilton wurde Elfter und damit Vorletzter.

Formel-1-Test - Barcelona: Tag 7

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Allein: Ex-Teamchef Eddie Jordan glaubt nicht daran, dass Ferrari Mercedes wirklich herausfordern kann. In der aktuellen Ausgabe von AUTO BILD MOTORSPORT (ab Freitag innerhalb von AUTO BILD am Kiosk) sagt er: „Dass Ferrari Mercedes regelmäßig schlägt, ist doch nur Träumerei! Mercedes hat einen Vorsprung, der immens ist. Übertrieben gesagt, können die beim Reifenstopp noch eine Tasse Kaffee trinken und trotzdem gewinnen.“

Geht es nach Eddie Jordan (l.), können sich die Mercedes-Verantwortlichen (r.) bereits feiern lassen

Der Ire ist sich sicher, dass die Silberpfeile auch in dieser Saison überragend sein werden: „Mercedes dominiert die Formel 1 mittlerweile auf allen Gebieten, auch in der Politik. Sie sind die neue Supermacht.“

Nur in Vettel sieht Jordan einen möglichen Heilsbringer. Der Ex-Teamchef von Michael Schumacher, der den Kerpener 1991 in die Königsklasse brachte, erklärt: „Wenn jemand die Deutschen schlagen kann, dann nur ein Deutscher.“ Jordan ist überzeugt: „Vettel wird Ferrari weiter verbessern. Die Frage wird aber nicht sein, wie nahe er mit Ferrari an Mercedes herankommen wird. Sondern: Wie nah lässt Mercedes sie herankommen, damit die Dominanz nicht zu offensichtlich wird.“

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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