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Formel 1: So lief Rosbergs Experten-Premiere

Formel 1: Poldi, Wortwitz und ein Angebot

Nico Rosbergs erstes Rennen als TV-Experte ist geschafft. ABMS analysiert den Analytiker. So schlug sich der Weltmeister von den Kameras in Suzuka.
Feuertaufe bestanden! Nico Rosberg hat sein erstes Wochenende als TV-Experte hinter sich. „Er hat sich großartig geschlagen“, lobt Ex-F1-Pilot Martin Brundle, Rosbergs Kollege als Experte von Sky England, zu dem Rosberg am Suzuka-Wochenende gehörte. „Es hat Spaß gemacht, mal auf der anderen Seite hinter die Kulissen zu gucken“, sagt Rosberg selbst.

Guter Draht: Brundle, Alonso und Rosberg im Grid

Für einen Lacher sorgt der amtierende Weltmeister, als er Red Bull-Boss Christian Horner vor laufenden Kameras ein unmoralisches Angebot macht. Der Brite verrät, Red Bull habe laut GPS-Daten zwar das beste Chassis, nur der Motor bremse das Team noch. Da mischt sich Rosberg ein und sagt: „Ich kann dir einen Mercedes-Motor besorgen. Ich habe da ein paar Kontakte, kriege vielleicht Prozente.“
Als er später neben seinem Ex-Teamchef Toto Wolff steht, bemüht sich Rosberg sichtlich darum „ab jetzt neutral zu sein.“ Ins Schwärmen gerät er dennoch vom Silberpfeil. „Es ist ja nicht nur das Pech Ferraris. Mercedes hat es auch hingekriegt, schnell und standfest zu sein.“

Nico Rosberg glänzte in Suzuka in ungewohnter Rolle

Rosbergs Fazit vom Auftritt in Suzuka, bei dem er auch auf Kumpel Lucas Podolski trifft, der mittlerweile in Kobe kickt, fällt positiv aus: „Ich komme gerne mal wieder“, sagt er. Erst einmal steht jetzt aber wieder seine Manager-Tätigkeit für Robert Kubica im Vordergrund. „Williams wird ihn testen und evaluieren. Es geht darum, dass sie sich mal kennenlernen, schauen ob es passt. Dann wird man sehen.“ Auch das verrät Experte Rosberg und gibt sich zuversichtlich: „Das Team will einen schnellen Fahrer. Und Robert ist unglaublich! Er ist einer der schnellsten Typen, die ich kenne.“

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance / Twitter Nico Rosberg

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