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Formel 1 - Spanien: Die Streckenvorschau

— 08.05.2014

Mit Vettel über den Kurs in Barcelona

Sebastian Vettel beschreibt für AUTO BILD MOTORSPORT den Kurs in Spanien - dort steigt am Wochenende der fünfte WM-Lauf der Formel 1 2014.

Elf-Kurve:

Vettel: „Die Rechtskurve mit anschließendem Linksknick istflüssig. Sie macht Spaß, weil der Speed gerade bei der Ausfahrt enorm ist. Probleme macht sie nur, wenn der Wind plötzlich wechselt. Das kann in Barcelona schnell passieren. Dann verändert sich der Bremspunkt.“

Renault-Kurve:

Vettel: „In dieser Endlos-Rechtskurve kannst du alles brauchen, nur eines nicht: Untersteuern. Wenn dein Auto über die Vorderachse schiebt, musst du ständig vom Gas. Es ist ein erhebendes Gefühl, wenn dein Auto perfekt reagiert, weil dann das Grundkonzept der Aerodynamik stimmt. Es gibt kaum eine Kurve weltweit, in der die Geschwindigkeits-Unterschiede zwischen guten und schlechten Autos deutlicher werden. Bis zu drei Zehntelsekunden kann man in der Renault verlieren – oder gewinnen.“

Campsa-Kurve:

Vettel: „Sie macht superviel Spaß, weil sie superschnell ist. Hier spürst du wieder die Fliehkräfte, die an deinem ganzen Körper rütteln. Mit einem guten Auto kommt dir die Campsa eher wie eine gebogene Gerade vor. Es darf an dieser Stelle aber nichts passieren, der Auslauf zur Leitplanke ist nicht sehr groß.“

La Caixa:

Vettel: „Das richtige Timing beim Anbremsen ist hier entscheidend. Du kommst mit Vollspeed von der Nissan-Geraden auf die Haarnadel zugeschossen, musst extrem hart in die Eisen. Die Straße fällt ab, ruck, zuck können die Vorderräder blockieren. Dann hast du entweder einen Bremsplatten oder stehst im Kiesbett. Wäre ich Zuschauer, würde ich mich vermutlich hier hinstellen.“

Europcar-Kurve:

Vettel: „Diese Passage war jahrelang wie verhext für mich. Ich konnte machen, was ich wollte: langsam reinfahren, schnell rausfahren oder umgekehrt. Ich konnte über die Randsteine räubern oder sie nicht überfahren – mein Teamkollege war immer bis zu zwei Zehntel schneller auf diesen wenigen Metern. Teamintern hieß diese Stelle deshalb Webber-Schikane. Erst in der letzten Saison war ich plötzlich schneller.“
Fotos: Picture-Alliance

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