Formel 1: Die besten Bilder vom Baku GP

Formel 1: Stallorder bei Red Bull?

Marko droht Crash-Bulls

Fährt Red Bull ab sofort mit Stallorder? Das sagt Red Bull Motorsportchef Helmut Marko zum Thema. 
Da hatte wohl einer ein schlechtes Gewissen… Brav trat Max Verstappen am Montag nach dem Grand Prix in Aserbaidschan bei Servus-TV in Salzburg auf. Nach seinem Crash mit Teamkollege Daniel Ricciardo gab sich der Holländer reumütig. „Wir haben nach dem Unfall viel miteinander gesprochen“, wollte er nichts von einer Neuauflage des Silber-Stallkriegs Rosberg vs. Hamilton wissen. „Wir beide waren sehr enttäuscht. Jetzt werden wir natürlich auch noch zum Team nach Milton Keynes gehen und uns da mal entschuldigen.“

Verstappen fiel in vier Rennen zweimal aus

Das ist auch bitter nötig. In der Führungsetage der Bullen denkt man nämlich sogar über Stallorder nach. Motorsportchef Helmut Marko macht seinen beiden Piloten nach der teaminternen Kollision in SPORT BILD in Baku eine Ansage: „Bei der nächsten Kollision werden wir eine Stallorder ausrufen müssen, obwohl wir eigentlich dagegen sind.“
Gleichzeitig nimmt der Red Bull-Doc Verstappen in Schutz, betont: „Wir haben Max wegen seines Speeds und seiner Aggressivität geholt. Dann muss man damit leben, dass ab und zu auch mal Späne fliegen.“
Für Marko ist die Situation nicht neu. Schon 2010 krachte es im Duell zwischen Mark Webber und Sebastian Vettel. Der Österreicher (noch) ganz cool: „Damals haben wir das auch in Griff bekommen.“

Autoren: Ralf Bach, Bianca Garloff

Fotos: Picture Alliance

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