Formel 1: Startverbot für Kubica

Sebastian Vettel fährt beim GP der USA Sebastian Vettel fährt beim GP der USA

Formel 1: Startverbot für Kubica

— 15.06.2007

Sebastian Vettel fährt beim GP der USA

Robert Kubica, der wie durch ein Wunder den Horror-Crash von Montreal überlebte, wollte in Indianapolis teilnehmen. Doch die Ärzte verhängten ein Startverbot.

Robert Kubica war zuversichtlich, als er seine Mechaniker in der BMW-Box traf: "Ich fühle mich wie neu geboren." Dann das Aus. Die Renn-Ärzte erteilten ihm fürs Wochenende (16. und 17. Juni 2007) Startverbot: "Das Risiko, Kubica starten zu lassen, ist zu hoch. Die Erholungsphase ist zu kurz. Ihm könnte ein Second Impact Syndrome (die Schädigung einer nicht vollständig ausgeheilten Verletzung) drohen."

Dabei hatten die Physiotherapeuten alles Mögliche versucht, den Polen wieder rechtzeitig fit zu kriegen. Kubica humpelte nicht mehr so stark. Offenbar hat Physiotherapeut Josef Leberer seinen geprellten rechten Knöchel mit Massagen und Druck-Verbänden wieder hingekriegt. Doch die Mediziner ließen sich durch die scheinbare körperliche Fitness nicht täuschen. BMW-Sportboss Mario Theissen: "Das Hauptargument der FIA war, dass das Risiko von bleibenden Gehirnschäden zu groß sei." Ein Zweit-Schlag-Syndrom, eine erneute Erschütterung des Gehirns, könnte fatale Folgen haben (BILD berichtete). Kubica: "Ich bin enttäuscht, aber ich akzeptiere die Entscheidung." Für Kubica steigt Ersatz-Pilot Sebastian Vettel (19) am Wochenende in den BMW. Das Formel 1-Debüt des jungen Hessen beim GP der USA in Indianapolis können Sie am Sonntag (17. Juni 2007 ab 19 Uhr) im Live-Ticker von autobild.de verfolgen.








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