Die besten Bilder aus Monza

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Formel 1: Statistik Italien GP

— 05.09.2016

50 Jahre kein Heimsieger

Lewis Hamilton stellt neuen Rekord auf und Fernando Alonso sorgt für die erste Schnellste Rennrunde von Honda seit 24 Jahren - die Zahlen aus Monza.

- 21. GP-Sieg für Nico Rosberg, aber der erste in Monza. 96 der 97 Rennrunden seit dem Ende der Sommerpause wurden zudem vom Deutschen angeführt. Nach Siegen 2016 steht es 7:6 für ihn und gegen Lewis Hamilton. Und: Es war sein 50. Podestplatz in der Formel 1 – auf Michael Schumachers Bestwert (155) fehlen noch 105. Der erfolgreichste aktive Fahrer in dieser Disziplin: Lewis Hamilton (98, Platz 3).

Schnellste Rennrunde: Alonso tat was für die Statistik

- Obwohl den Start verhauen und die WM-Führung nur noch hauchdünn verteidigt, hat Lewis Hamilton in Monza dennoch einen Rekord aufgestellt: Es war sein 181. WM-Rennen mit einem Mercedes-Motor. Michael Schumacher wurde 180 Mal von einem Ferrari-Aggregat angetrieben, David Coulthard 150 Mal von einem Mercedes-Triebwerk.

- Fernando Alonso drehte nach seinem Last-Minute-Boxenstopp mit frischen Reifen die schnellste Rennrunde, seine erste seit dem Abu-Dhabi GP 2013 (im Ferrari). Für Honda war es sogar die erste schnellste Rennrunde seit dem Portugal GP 1992, gedreht damals von Ayrton Senna im McLaren-Honda.

- Esteban Gutiérrez sorgte für den ersten Einzug des neuen Haas-Rennstalls in das letzte Qualidrittel Q3. Zwar landete der Mexikaner im Rennen wieder hinter Romain Grosjean, aber inzwischen kann er ihm immer öfter Paroli bieten – kein schlechter Zeitpunkt am Höhepunkt des Transferkarussells.

Ludovico Scarfiotti siegte 1966 für Ferrari in Monza

- Der letzte italienische Sieger beim Italien GP war Ludovico Scarfiotti vor 50 Jahren im Ferrari. Scarfiotti war der Enkel von einem der Fiat-Mitbegründer und ein absoluter Motorsport-Allrounder: 1962 wurde er europäischer Bergrennmeister, 1963 gewann er das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Der Italien GP 1966 war nur eines von zwei WM-Rennen, das er in jener Saison bestritt. Tragischerweise kam er 1968 bei einem Bergrennen im Berchtesgadener Land ums Leben.

- 50 Jahre keinen Heimsieger – das können nur wenige aktuelle Nationen mit GP-Rennen toppen. Der letzte russische Russland-GP-Gewinner war Georgy Suvorin (Benz) 1913 und der letzte monegassischer Monaco-GP-Sieger Louis Chiron (Bugatti) 1931. Aber: Beide Nationen stellen nur selten GP-Fahrer. Anders Italien: Zwar stand zum fünften Mal in Folge kein Lokalmatador am Start, doch rechnet man die italienischen Starts seit 1967 zusammen, ergeben sich 178 Möglichkeiten für einen Heimsieg. Alleine 1989 und 1990 waren jeweils zehn Italiener mit von der Partie!

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance

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