Formel 1: Streckenvorschau Russland

Formel 1: Streckenvorschau Russland

— 27.04.2017

Keyfacts zum Sotchi Autodrom

Am Wochenende startet der Russland-GP. AUTO BILD MOTORSPORT stellt den Kurs in Sotchi vor. Das sind die Knackpunkte am Wochenende.

Russland ist Mercedes-Land. Drei von drei Rennen konnten die Silberpfeile im Sotchi Autodrom gewinnen. Auch 2017 sind sie Hauptfavorit  auf der Strecke, die direkt am Gelände der Olympischen Winterspiele von 2014 für 260 Millionen Euro gebaut wurde.

Der erst drei Jahre alte 5,853 Kilometer lange Kurs besteht im Wesentlichen aus 90-Grad-Rechts- und Linkskurven, bietet aber auch knackige, schnelle Stellen und eine knifflige Boxeneinfahrt.

Vorbei an der Medal-Plaza: Kurve 3 im Sotchi Autodrom

Das absolute Highlight auf der Strecke ist Kurve 3: Die Fahrer rasen hier durch eine extrem lange und schnelle Linkskurve. Dabei fahren sie direkt an der Medal-Plaza der Winterspiele von 2014 vorbei. Dieser Bogen hat es in sich. Denn: In dieser Kurve gibt es immer wieder spannende Zweikämpfe. Letztes Jahr sind hier Daniil Kvyat und Sebastian Vettel aneinander geraten. Auch Romain Grosjean flog in dieser schwierigen Kurve schon heftig ab.

Überholen ist in Russland nicht einfach. Trotz der zwei DRS-Geraden werden es die Piloten dieses Jahr schwer haben, Plätze gut zu machen.

Die Reifen werden auf dem noch sehr neuen Kurs nicht stark beansprucht. Grund: Der Asphalt ist sehr glatt. Zudem hält sich die Lufttemperatur mit circa 20 Grad Celsius in Grenzen. Das dürfte vor allem Mercedes in die Karten spielen, die in den ersten Saisonrennen noch Probleme mit den Reifen hatten. Vom Regen bleibt die Formel 1 wohl am Wochenende verschont. Die Regenwahrscheinlichkeit beträgt am Rennsonntag nur zehn Prozent.

Autor: Alexander Warneke

Fotos: Picture-Alliance / Getty Images

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