Sauber

Formel 1: Sutil hofft auf Updates

— 08.05.2014

Sauber plant Aufholjagd

Adrian Sutil will seine Pannenserie in Barcelona beenden – gelingen soll das mit einer ganzen Reihen von vielversprechenden Neuerungen an seinem Sauber.

Nach drei Wochen Pause bestreitet die Formel 1 an diesem Wochenende ihren Europaauftakt in Barcelona. Für Sauber-Pilot Adrian Sutil war „die Zeit gut und wichtig, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, analysieren zu können und auch mal Ruhe zu haben und Energie zu tanken.“ Doch nicht nur für die Piloten selbst hat sich die Pause positiv ausgewirkt. Sutil erklärt gegenüber AUTO BILD MOTOTSPORT: „Wir hatten nach vier Rennen am Stück in Übersee jetzt auch endlich mal wieder die Autos zu Hause in der Fabrik. Die wurden erst sorgfältig zerlegt, dann wurden neue Teile eingebaut. Da sieht man teilweise schon mit bloßem Auge Verbesserungen.“

Gewichtsproblem behoben

Genug vom Schattendasein: Adrian Sutil will in Barcelona zurück ins Rampenlicht der Formel 1

Sauber will und muss auf die anderen Mittelfeldteams aufholen. Bisher haben die Schweizer null Punkte eingefahren, sind Drittletzter in der Konstrukteurs-WM. Sutil glaubt aber, dass sein Team nun in der Tat einen großen Schritt nach vorn gemacht hat. „Zumindest theoretisch haben wir sehr viele Bereiche verbessert", prognostiziert er. "Wir sind beispielsweise wesentlich leichter geworden und das sollten wir auf jeden Fall spüren – vor allem ich persönlich, im Vergleich zu meinem Teamkollegen Esteban (Gutierrez; d. Red.).“ Als einer der größten Piloten im Feld litt Sutil besonders unter den Gewichtsproblemen, ließ zuletzt sogar seine Trinkflasche weg, um Kilos einzusparen.

Alles wird besser

Die Updates sollen solch drastische Maßnahmen in Zukunft verhindern. Sutil weiter: „Ich freue mich sehr, denn auch von der Motorenseite her hat Ferrari gut gearbeitet und wird uns mit mehr Leistung beschenken. Es gibt keinen Bereich, der schlechter wird. Alles wird besser. Daher hoffe ich am Wochenende in erster Linie auf ein Ankommen und dann natürlich auf ein gutes Resultat.“ Force India-Pilot Nico Hülkenberg dürfte solche Worte mit Besorgnis aufnehmen. Sein Team hat im Vergleich zu den Schweizern nur wenige neue Teile mit nach Spanien gebracht.

Autoren: Bianca Garloff, Frederik Hackbarth

Fotos: Getty Images

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