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Formel 1: Team-Budgets für 2010

— 19.05.2009

Entscheidung vertagt

Keine Entscheidung im Disput um die Budgetgrenze für die Formel-1-Saison 2010: Die Pariser Richter prüfen heute die Argumente der beiden Streithähne Ferrari und FIA, das Urteil fällt aber erst in einigen Tagen.

(dpa) Ferrari muss sich vor der gerichtlichen Entscheidung im Regelstreit der Formel 1 in Geduld üben. Die Pariser Richter werden zwar heute (Dienstag, 19. Mai 2009) bei einer Anhörung die Argumente der Scuderia im Disput mit dem Internationalen Automobilverband FIA prüfen, ihr Urteil aber erst einige Tage später bekanntgeben. Ferrari beruft sich in dem Streit auf ein angebliches Veto-Recht, das dem Rennstall Mitsprache in Regelfragen einräumen soll. Die Italiener wollen die von der FIA für 2010 beschlossene Budgetgrenze von 45 Millionen Euro abwenden und zugleich den auf 29. Mai festgesetzten Ablauftermin der Einschreibefrist für die neue Saison kippen. In dem seit Wochen schwelenden Konflikt hatte Ferrari mit einem Ausstieg aus der Formel 1 gedroht.

Ferrari ist nicht allein auf weiter Flur

Auch Renault, Toyota, Dietrich Mateschitz als Besitzer von Red Bull und Toro Rosso sowie das BMW-Team wollen sich unter den künftig gültigen Bedingungen bislang nicht für die Saison 2010 anmelden. Ein Krisengipfel am vergangenen Freitag (15. Mai 2009) mit FIA-Präsident Max Mosley und Formel-1-Chef Bernie Ecclestone war weitgehend ergebnislos geblieben. Am gleichen Tag wurde bekannt, dass Ferrari vor einem Pariser Gericht eine einstweilige Verfügung gegen das neue Reglement erwirken will.

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