Formel-1-Team Renault

Formel 1, Renault R29, Präsentation in Portimao Formel 1, Renault R29, Präsentation in Portimao

Formel-1-Team Renault

— 17.02.2009

Existenzangst bei Renault

Der Sponsoren-Vertrag der niederländischen ING-Bank mit dem Formel-1-Team von Renault wird nicht verlängert. Ab 2010 steht der französische Rennstall nun ohne Hauptsponsor da.

Ein herber Rückschlag für den Formel-1-Rennstall Renault. Das Team um den zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso verliert nach der Saison 2009 seinen Titelsponsor und damit eine jährliche Unterstützung von mehr als 50 Millionen Euro. Wie die Bank- und Versicherungsgruppe ING in einer Erklärung mitteilte, werde der über drei Jahre (2007 bis 2009) laufende Vertrag mit dem französischen Formel-1-Team  nicht erneuert. ING werde aber in der Formel-1-Saison 2009 noch eng mit dem Team zusammenarbeiten, hieß es. Auch wenn Formel-1-Chef Bernie Ecclestone immer wieder betont, dass ihm um die Zukunft der Königsklasse des Motorsports nicht bange ist, verschwinden die dunklen Wolken nicht.

Wegen der weltweiten Finanzkrise hatte schon die Crédit Suisse bei BMW-Sauber ihren Sponsoren-Kontrakt Ende 2008 nicht verlängert. In akuter Gefahr befindet sich auch das Team Williams-Toyota. Angesichts eines ausgewiesenen Verlustes von über 28 Milliarden Euro bei der Royal Bank of Scotland (RBS) dürfte das Team des deutschen Formel-1-Piloten Nico Rosberg nicht mehr lange auf Gelder der britischen Großbank zählen dürfen. Der Vertrag zwischen RBS und Williams-Toyota läuft noch bis Ende 2010 und umfasst ein jährliches Sponsorpaket in Höhe von rund 15 Millionen Euro.

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