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Formel 1: Teamchef festgenommen

— 04.10.2017

Geldwäsche mit Formel-1-Rennstall?

Vijay Mallya wurde in Großbritannien erneut festgenommen, inzwischen aber wieder freigelassen. Vorwurf: Geldwäsche mit seinem Force-India-Rennstall.

Seinen Formel-1-Kommandostand hat sich Vijay Mallya längst zuhause aufgebaut. Eine Ausreise aus Großbritannien ist für den 61-jährigen nicht möglich. Denn die indische Regierung hat einen Haftbefehl gegen Mallya ausgegeben: Im Zuge der 2012 bankrott gegangenen Fluglinie King Fisher soll Mallya Schulden von rund einer Milliarde Dollar angehäuft haben. Und das Geld soll zum Teil auch in den Formel-1-Rennstall Force India geflossen sein – so die neuesten Vorwürfe.
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Auf der Strecke ist Force India richtig schnell

Die britische Staatsanwaltschaft berichtet von einer neuen Anklage in Indien: „Die neue Anklage zeigt im Grunde genommen, wo die Gelder hingingen. Unter anderem wird unterstellt, dass einige der Geldmittel beim Force-India-Rennstall landeten.“ Mallya wurde daher in Großbritannien verhaftet und festgenommen, auf Kaution aber wieder freigelassen.

Am 16. November muss Mallya erneut vor Gericht erscheinen. Brisant wird aber vor allem die Verhandlung am 4. Dezember. Dann wird entschieden, ob Großbritannien dem Auslieferungsantrag von Indien Folge leisten wird.

Mallya selbst bestreitet die Vorwürfe: „Ich bestreite weiterhin alle Anschuldigungen und werde das auch weiterhin tun.“

Sein Force-India-Formel-1-Rennstall liegt mit seinen Fahrern Sergio Pérez und Esteban Ocon derzeit auf Rang vier in der Konstrukteurswertung. 2018 soll der Rennstall in Force Racing umbenannt werden und der Namensteil India gestrichen werden.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-alliance; Hersteller

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