Formel-1-Testfahrten in Barcelona

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Formel 1: Teamchef lobt Wehrlein

— 22.02.2016

Pascal hat alle Zutaten

Pascal Wehrlein hat sein Testdebüt als F1-Stammpilot hinter sich. Von seinem Renndirektor bei Manor, Dave Ryan, gibt es viel Lob für den Deutschen.

Formel-1-Neuling Pascal Wehrlein hat seinen ersten Formel-1-Testtag als Stammpilot im Manor MRT05 auf Platz neun beendet. Mit 3,3 Sekunden Rückstand auf Tagesspitzenreiter Sebastian Vettel ließ er immerhin Haas-Pilot Romain Grosjean und Renault-Neuzugang Jolyon Palmer hinter sich. Wehrleins Streckendebüt als Formel-1-Pilot ist gelungen. Und in seinem neuen Team hat er bereits einen wichtigen Unterstützer: Renndirektor Dave Ryan.
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Goldjunge mit goldenem Helm? Dave Ryan glaubt es

Der Brite, der bei McLaren immerhin schon mit Fernando Alonso und Lewis Hamilton, Mika Häkkinen und Kimi Räikkönen gearbeitet hat, lobt Wehrlein im Gespräch mit AUTO BILD MOTORSPORT: „Pascal ist ein echt netter Junge, offensichtlich sehr talentiert und er wurde mir sehr ans Herz gelegt von all jenen, die bislang mit ihm gearbeitet haben.“

Ryan glaubt weiter: „Er hat alle Zutaten, um einmal ein ganz besonderer Rennfahrer zu werden. Wir müssen ihm jetzt ein Auto geben, mit dem er sein Talent beweisen kann. Und dann müssen wir sehen, wie er sich entwickelt. Alle Anzeichen sprechen aber für eine große Karriere.“
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Manor will 2016 die Mittelfeldteams attackieren

Manor scheint dabei das perfekte Team für den Karrierestart. Von ganz hinten will man 2016 das Mittelfeld angreifen und gegen Teams wie Sauber, Haas oder Renault bestehen. Ryan zuversichtlich: „Mit dem Mercedes-Motor haben wir das beste Triebwerk im Feld, Pat Fry (Technikchef; d. Red.) ist einer der fünf besten Techniker im Fahrerlager. Mein Ziel ist es aus Manor ein wettbewerbsfähiges Team zu machen. Wir wollen zu den Rennen kommen und mitmischen können – nicht mehr nur hinterherfahren.“

Glaubt man der Zuversicht, die Wehrlein nach seinem ersten Testtag ausstrahlte, scheint dies möglich. Der deutsche Mercedes-Junior: „Wenn sich die Fortschritte, die wir vom Vormittag zum Nachmittag gemacht haben, so fortsetzen, dann sind Überraschungen möglich – vielleicht schon in Melbourne.“
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Dass Manor langfristig auch mit McLaren konkurrieren kann, glaubt der Ex-Teammanager indes nicht. „Lasst uns ehrlich sein“, winkt Ryan ab, „McLaren ist ein schlafender Riese. Aber sie haben das Potential sich wieder zu verbessern. Wenn wir ab und zu mit ihnen kämpfen könnten, wäre das fantastisch. Wir unterschätzen aber niemanden.“ Und schon gar nicht Pascal Wehrlein...

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Autoren: Ralf Bach, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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