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Formel 1: Technik-Analyse Ferrari

Ferrari muss Spiegel-Flügel abbauen

Der Ärger um Ferraris Halo-Rückspiegel geht in die nächste Runde - und scheinbar in die letzte. Die Scuderia muss die Konstruktion wieder abbauen.
Da hat selbst die kleine Notlüge nicht geholfen... Obwohl Sebastian Vettel am Donnerstag in Spanien betonte, dass die Neuerung ihn lediglich besser nach hinten blicken lasse, muss Ferrari die innovativ am Halo angebrachten Außenspiegel bis zum Monaco GP in 14 Tagen wieder abbauen. Zumindest in ihrer jetzigen Ausprägung ist das Technik-Gimmik nicht erlaubt.

Der Flügel oberhalb des Spiegels stört die Regelhüter

Hintergrund: Die FIA genehmigt offiziell zwar Außenspiegel mit Anhängungspunkten am Cockpitschutz - nicht jedoch mit zusätzlichen Aerodynamik-Elementen. Die Scuderia geht mit ihrer Interpretation des kleinen Flügelchens oberhalb der Außenspiegel zu weit. Offiziell hat die Finne zwar die Funktion den Spiegel zu stabilisieren und Vibrationen zu verhindern. Die Regelhüter von der FIA stufen sie aber als aerodynamisches Hilfsmittel ein.
Für den Spanien GP drückt die FIA noch mal ein Auge zu, zum Stadt-GP in Monaco muss Ferrari aber umbauen. Grund: Ferrari versicherte den Regelhütern offenbar, dass ein Umbau vor Ort zu kompliziert wäre.

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Paolo Filisetti / Picture-Alliance

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