Formel 1: Updates in Barcelona

Formel 1: Technik aus Barcelona

Mercedes-Pole dank Nasenflügeln

Der Kampf Mercedes gegen Ferrari geht in Barcelona im Tausendstel-Bereich weiter. ABMS erklärt die neusten Updates bei Hamilton, Vettel und Co.
Das Duell Mercedes gegen Ferrari geht auch nach der ersten ganz großen Update-Runde weiter. Mercedes-Superstar Lewis Hamilton und Ferraris WM-Anwärter Sebastian Vettel trennt nicht mal eine Zehntelsekunde. „Das wird ein langes, hartes Rennen morgen“, glaubt Hamilton. „Nicht nur für uns Fahrer, sondern auch für die Reifen.“ Dabei vermutet die Konkurrenz, dass Mercedes seine Probleme mit zu schnell abbauenden hinteren Pneus gelöst haben könnte.

Pole-Mann Hamilton schlug Bottas am Samstag klar

Für ein besser arbeitendes Heck des Auto dürfte die neue Nase mit seitlichen Nasen-Flügeln verantwortlich sein. Sie verbessert den Luftfluss unter das Auto und kuriert so die Balance-Probleme, mit denen Mercedes kämpfte, seit während der Wintertests die hydraulisch vernetzte Aufhängung verboten worden war.
Zudem fährt Hamilton mit einer neuen Ausbaustufe des Motors, über die Mercedes längere Zeit die Maximalleistung abrufen kann. Sein Teamkollege Valtteri Bottas musste auf seinen ersten Motor zurück wechseln, nachdem seine Mechaniker am Samstagmorgen nach einem Elektrikdefekt ein Wasserleck lokalisiert hatten.

Auch Ferrari hat für Barcelona ordentlich nachrüstet

Als Gefahr am Start wird er von seinem Teamkollegen Lewis Hamilton nach einem extrem starken Start zuletzt in Sotchi (von P3 auf P1) dennoch eingestuft. Hamilton: „Wir haben hier den drittlängsten Run des Jahres bis zu Kurve eins, da kann viel passieren.“ Bottas kontert: „Ich kann nicht immer so stark starten.“ Mercedes-Teamchef Toto Wolff kritisiert indes: „Valtteri hatte zwei massive Fehler in seinen Runden - er hat ein bisschen für die fehlende Zeit heute früh bezahlt. Er wäre mitten in der Jagd gewesen, aber so läuft es dann eben manchmal.“
Stattdessen war Sebastian Vettel wieder Verfolger Nummer eins von Hamilton. Die gravierendste Neuerung an seinem Ferrari ist ein doppelter T-Flügel (s. Zeichnung oben), mit zwei in sich noch einmal zweigeteilten Hauptblättern. Der Deutsche zufrieden: „Es freut mich, dass unsere Entwicklungsabteilung offenbar mit der von Mercedes mithalten kann.“

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Paolo Filisetti / Picture-Alliance

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