Die besten Bilder aus Silverstone

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Formel 1: Technik bremst Rosberg aus

— 08.07.2016

One-Man-Show von Hamilton

Zweimal Bestzeit von Lewis Hamilton am Freitag vor seinem Heimspiel in Silverstone. Nico Rosbergs Silberpfeil stand derweil defekt in der Mercedes-Garage.

Gegensätzlicher hätte das erste Wiedersehen auf der Strecke für die beiden Silberfeinde Lewis Hamilton und Nico Rosberg nach ihrem Crash in Spielberg wohl nicht aussehen können: Während der Weltmeister mit zwei Trainingsbestzeiten zum Auftakt seines Heimrennenes für gute Stimmung auf den Rängen sorgte, war Nico Rosberg in der zweiten Session des Tages gar nicht zu sehen. Nicht aber, weil er sich vor den britischen Fans nicht auf die Strecke traute - vielmehr legte ein technisches Problem seinen Silberpfeil lahm. Der Deutsche verpasste somit die komplette Trainingseinheit am Nachmittag.
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Den zweiten Mercedes gab es am Freitag in Silverstone nur da zu sehen, wo auch ein Spiegel war...

Am Vormittag hatte der WM-Spitzenreiter sich noch einen Wimpernschlag hinter Hamilton eingereiht. 0,033 Sekunden war der Brite in der ersten Session schneller als Rosberg, ehe dieser in der zweiten Hälfte des Tages zum Zuschauen verdammt war. "Wir mussten das Auto auseinandernehmen und uns anschauen, was genau los ist. Direkt vor dem Start des Trainings haben wir ein kleines Wasserleck gefunden", erklärte Mercedes-Technikchef Paddy Lowe. "Das Leck war nur sehr klein, aber wir mussten so vorsichtig sein, um den Motor keinem Risiko auszusetzen und ihn vor einem möglichen Schaden zu schützen."
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Zwar bestätigte Lowe: "Es handelt sich um einen Freitagsmotor, den wir eigentlich nicht mehr im Rennen einsetzen wollen. Aber mit der limitierten Motoranzahl weiß man nie: Vielleicht braucht Nico ihn später im Jahr noch einmal." Bereits beim vorletzten Rennen in Baku hatte ein Defekt am Freitag Rosberg eingebremst. Dennoch gewann er beim Europa GP zwei Tage später das Rennen. Mit Blick auf die weiteren Chancen des Deutschen, machte sich Lowe deshalb keine Sorgen. "Wir haben ja heute im ersten Training schon gesehen, wie eng es wieder zwischen Lewis und Nico zugeht. Das war schon spannend."

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"Beide Fahrer haben da bereits viele gute und schnelle Runden hingelegt und eine starke Pace gezeigt. Natürlich ist es für Nico jetzt nicht gut, dass er Zeit verloren hat. Aber Lewis hat einen guten Job gemacht und Runden mit verschiedenen Spritzuladungen und Reifenmischungen absolviert", so Lowe. "Wir haben alle Daten, die wir brauchen - und davon profitiert auch Nico." Dass Rosberg nun ins Hintertreffen geraten könnte, glaubt der Brite nicht. "Nico kann mit Sicherheit wieder schnell auf seinen Speed kommen, er hat vor dem Qualifying noch alle Chancen."
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"Wir haben es auch letzte Woche in Österreich gesehen", erinnerte Lowe an Rosbergs Abflug im dritten Training nach einem Aufhängungsbruch. "Danach ist er rausgefahren und hat in Q1 sofort drei Sektorbestzeiten hingeknallt. Diese Fähigkeit hat er." Rosberg selbst wollte die technischen Schwierigkeiten vom Freitag ebenso wenig überbewerten. "Ich bin mir sicher, wir können das Problem bis morgen lösen", sagte der Deutsche und verriet: "Ich werde schauen, was Lewis heute gelernt hat und versuche, das für morgen und Sonntag anzuwenden."

Nur die Red Bulls konnten die starke Pace mitgehen

Als erster Mercedes-Verfolger präsentierte sich am Freitag Red Bull. Daniel Ricciardo und Max Verstappen hatten auf Hamiltons schnellsten Umlauf vier respektive sechs Zehntel Rückstand. Die Hoffnungen auf ein spannenden Grand Prix nähren aber die Zeiten auf den Long-Runs zur Rennvorbereitung. Hier wiesen beide Red Bulls eine gute Performance auf und konnten Hamiltons Pace mitgehen. Rang vier mit neun Zehnteln Rückstand in der zweiten Session ging am Freitag an Ferrari-Star Sebastian Vettel, dicht gefolgt von seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen. Der Finne hatte erst am Morgen seine Vertragsverlängerung mit der Scuderia um ein weiteres Jahr bis 2017 bekanntgeben.
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Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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