Formel 1

Formel 1: Technisches Wettrüsten

— 07.04.2016

Ferrari mit variabler Aufhängungsgeometrie

Um auch mit den harten Reifen schnell zu sein, arbeitet Ferrari in der Formel 1 dieses Jahr mit einer variablen Aufhängungsgeometrie am SF16-H.

Die Formel-1-Teams haben einen neuen Bereich ausgemacht, dem sie sich mit technischen Kniffen besonders widmen: Die Hinterradaufhängung. Sie bestimmt maßgeblich den Umgang des Fahrzeugs mit den Reifen. In den letzten Jahren hatte Ferrari Probleme damit, die harten Pneus gut auf Betriebstemperatur zu bringen. Mit einer variablen Aufhängungsgeometrie am SF-16H arbeitet die Scuderia dem entgegen. Sie sorgt für konstantes Reifenmanagement unabhängig von Umgebungstemperatur oder Streckenbeschaffenheit.

Ferrari versucht die Reifen noch besser zu schonen

Die variable Aufhängung wird einerseits bestimmt durch die Durchgangslöcher des oberen Dreiecklenkers und der Zugstrebenaufhängung, die viel größer sind als eigentlich durch die Bewegung der Aufhängung nötig (1). Anderseits durch eine Verbindungsplatte zwischen dem Dreieckslenker und der Radträger (2). Die Variation der Größe der Platten und der Hüllen sorgen für variable Befestigungspunkte des Dreieckslenkers. So kann die Radaufhängung variabel an die Streckenverhältnisse angepasst werden - und der Reifen mal mehr oder mal weniger stark belastet werden.

Es gibt nur ein Problem: Mercedes fährt mit demselben System...

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Paolo Filisetti / Picture-Alliance

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.