Formel-1-Testfahrten in Jerez

— 15.01.2008

Ferrari setzt Maßstäbe

Ferrari F2008, Kimi Räikkönen
Die ersten gemeinsamen Testrunden sind gedreht. Die Scuderia hat im spanischen Jerez gezeigt, dass der neue Ferrari den 2008er Silberpfeil auf Abstand halten kann.
ANZEIGE
Zu Beginn der Testfahrten im spanischen Jerez de la Frontera hat Ferrari dominiert. Im neuen F2008 benötigte Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen aus Finnland für seine schnellste Runde auf dem 4,428 Kilometer langen Kurs 1:19,846 Minuten. Sein brasilianischer Teamkollege Felipe Massa, der mit einigen technischen Schwierigkeiten zu tun hatte, war dennoch nur 0,277 Sekunden langsamer. Der spanische Testfahrer Pedro de la Rosa fuhr im ebenfalls neuen McLaren-Mercedes MP4-23 als Drittschnellster 1:20,548 Minuten. Bester Deutscher war Sebastian Vettel im Toro Rosso (1:20,732) als Vierter. Nico Rosberg im Williams-Toyota wurde in 1:21,143 Minuten Siebter. Mit besonderer Spannung wurden nicht nur die Premieren-Fahrten der Spitzenteams von Ferrari und McLaren-Mercedes, sondern auch die ersten Versuche mit dem völlig überarbeiteten Toyota TF108 erwartet.
Force India hat noch Probleme
Während Timo Glock noch einige Runden im modifizierten Vorjahresmodell absolvierte, kam Jarno Trulli mit dem neuen Dienstfahrzeug in 1:21,314 Minuten auf den achten Rang. Der 25 Jahre alte Toyota-Neuzugang Glock wird heute (15. Januar 2008) erstmals mit dem TF108 fahren. Der Wagen ist am vergangenen Donnerstag in Köln vorgestellt worden. "Wir waren den ganzen Tag konkurrenzfähig, sowohl im Nassen als auch im Trockenen", meinte der Italiener Trulli zufrieden. Force India, das Team des Gräfelfinger Piloten Adrian Sutil, hatte hingegen mit vielen mechanischen Problemen zu kämpfen. Testfahrer Vitantonio Liuzzi musste deshalb seinen Wagen einige Zeit in der Garage lassen und wurde am Ende des Tages in 1:23,035 Minuten Elfter. In Jerez testen bis zum Mittwoch neun der insgesamt elf Teams. Die Saison beginnt am 16. März mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne.
Mehr zum Thema

Ferrari F620: Autosalon Genf 2012 - 03.02.2012

Spitzensportler mit 710 PS
Der schnellste Seriensportler von Ferrari, der 599 GTB, bekommt bald einen Nachfolger. Der F620 in klassischer GT-Form fährt im März nach Genf. Erste Bilder! Ferrari F620 in Genf

PDF-Download: AUTO BILD Dossier - 28.12.2011

Alles über Ferrari
Alles zu Ferrari: Das PDF-Dossier enthält alle Erfahrungen, die wir mit den faszinierenden Sportwagen aus Maranello in den vergangenen Jahren gesammelt haben – Fahrberichte, Tests, Klassiker. Alles über Ferrari

Audi R8 GT/Porsche 911 GT3 RS 4.0/Ferrari 458 Italia: Test - 13.12.2011

Rasendes Verlangen
Geboren auf der Rennstrecke, aufgezogen mit Messgeräten, abgerichtet auf Bestzeiten – Audi R8 GT, Ferrari 458 Italia und Porsche 911 GT3 RS 4.0  haben ihren Platz im fahrdynamischen Olymp schon längst sicher. Sportwagen-Elite

Versicherungsvergleich

Vergleichen Sie kostenlos über 180 Kfz-Tarife und sparen Sie bis zu 500 Euro!

Eingabe Ortskennzeichen: (z.B. HH für Hamburg)

Social Media

Diesen Artikel

Diesen Artikel

Artikel bewerten