Formel 1: Die Technik-Tricks der F1-Autos 2018

Formel 1: Traditionsmarke kehrt zurück

Das ist der neue Alfa Romeo-Sauber

Das Sauber-Team startet mit Alfa Romeo 2018 in eine neue Ära. So sieht der neue Alfa Romeo-Sauber für die Saison 2018 aus. Alle Bilder, alle Infos.
1950 stellte Alfa Romeo mit Giuseppe Farina den ersten Weltmeister der Formel-1-Geschichte. Jetzt sind die Italiener zurück: als Titelsponsor von Sauber. Der neue Alfa Romeo Sauber C37 setzt sich farblich daher von seinen Vorgängern ab. Die neue Ära mit Alfa startet in rot-weißer Lackierung.
Doch es ist eine Schein-Rückkehr. Alfa Romeo ist nur Sponsor, zahlt einen kleinen zweistelligen Millionenbetrag an das Schweizer Team. Der Motor im Heck kommt von Ferrari. Immerhin: Nachdem Sauber 2017 noch mit den Vorjahres-Triebwerken an den Start ging, bekommt man jetzt wieder dieselben Aggregate, die auch das Ferrari-Werksteam und das zweite Kundenteam Haas einsetzen.

Der neue Sauber ist hauptsächlich weiß

Unter der Haube gibt es also wichtige Neuerungen. Außen ist vor allem der Bereich der Seitenkästen wie schon bei den anderen Teams mit vielen Flügeln versehen. Hier haben die Aerodynamiker die meisten Freiheiten. Doch hier zeigen sich auch große Unterschiede zwischen dem Topauto Red Bull und den Mittelfeldteams wie Sauber. Am C37 wirken die Luftleitbleche braverund weniger aggressiv als am Red Bull RB14. Gepaart mit der weißen Grundfarbe sieht der Sauber-Ferrari sowieso eher schlicht aus.
Doch auch er zeigt einige Besonderheiten. Die Airbox über den Fahrer hat gleich vier verschiedene Lufteinlass-Schächte. Sie dienen zur Kühlung unterschiedlicher Komponenten. Als erstes Team hat Sauber außerdem mit dem neuen Kopfschutz Halo gespielt. Es ist ein separater Flügel über dem Dach angebracht. In der Nase prangern außerdem zwei Löcher – wie es schon 2017 am Force-India-Modell zu sehen war.
Das Ziel ist ja auch nicht Red Bull zu schlagen, sondern andere Mittelfeldteams. Stammpilot Marcus Ericsson bringt es auf den Punkt: „Wir kämpfen gegen Haas und Toro Rosso, auch wenn einige Rennen sehr unberechenbar sein werden. Manchmal könnten wir vielleicht sogar Renault und Force India herausfordern. Wir wollen in dieser Mittelfeld-Gruppe mitmischen.“

Formel 1: Die Technik-Tricks der F1-Autos 2018

Der Schwede hat dank der schwedischen Besitzer von Sauber seinen Platz sicher, obwohl seine Leistungen überschaubar sind. Gegen Pascal Wehrlein zog er 2017 klar den Kürzeren. Bleibt der 27-Jährige bis zum Italien-GP sieglos, stellt er einen neuen Negativ-Rekord auf: 62 Grands Prix in Folge ohne WM-Punkte – das schaffte bisher nur Heikki Kovalainen.
Der zweite Sauber-Fahrer ist Ferrari-Junior Charles Leclerc. Der Formel-2-Meister aus Monaco gilt als Rohdiamant. Doch sollte Sauber weiterhin deutlich hinter dem Mittelfeld hinterherfahren, könnte es auch für Leclerc schwierig werden, auf sich aufmerksam zu machen und sich für Kimi Räikkönens Ferrari-Cockpit 2019 zu bewerben. Der neue Sauber-Teamchef Frederic Vasseur ist mit seinem ART-Team auch in den Nachwuchsserien vertreten und plant für 2019 eine eigene Sauber-Nachwuchsakademie, „aber nur mit Talenten vom Schlage eines Leclerc.“

Formel 1: Die Hinterbänkler

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Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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