Die besten Bilder aus Singapur

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Formel 1: Training in Singapur

— 16.09.2016

Rosberg mit Crash und Bestzeit

Erster Trainingstag zum Singapur GP: Nico Rosberg versenkt seinen Silberpfeil erst in der Wand, dreht dann aber die Bestzeit. Lewis Hamilton mit Problemen.

Den Auftakt in sein 200. GP-Wochenende in Singapur hatte sich Nico Rosberg zunächst sicherlich anders vorgestellt. Nach einem Frontal-Crash in die Streckenbegrenzung der engen Kurve 18, wo der Kurs direkt unter den Zuschauertribünen durchführt, musste sich Rosberg mit beschädigter Nase an die Box zurückschleppen und sein erstes Training vorzeitig beenden. "Das war nicht ideal, aber zum Glück war der Einschlag nicht so heftig", gab Rosberg später zu Protokoll.

Mauerkuss: Nico Rosberg bremst, aber es ist zu spät...

In der zweiten Session am späteren Abend Ortszeit drehte der Silberpfeil-Star dafür dann auf und sicherte sich fast drei Zehntel vor Ferrari-Mann Kimi Räikkönen und den beiden Red-Bull-Piloten die Tagesbestzeit. "Die zweite Session hat sich besser angefühlt, aber wir haben noch Raum für Verbesserungen. Zwischen uns, Red Bull und Ferrari geht es richtig eng zu", erklärte Rosberg. "Viel enger als auf anderen Strecken. Sieht so aus, als stünde uns ein großer Kampf bevor."

Weltmeister Lewis Hamilton wurde indes von Hydraulik-Problemen ausgebremst und musste etwa 15 Minuten vor Ende seinen Wagen endgültig in der Garage lassen. Nach Platz vier in der ersten Session, direkt vor Rosberg, belegte der Weltmeister in der zweiten Übungseinheit nur den siebten Rang.

Lewis Hamilton hatte am Freitag vorzeitig Feierabend

"Es sieht aber nicht nach etwas Ernstem aus. Die Jungs arbeiten daran und es sollte für morgen okay sein", meinte Hamilton, der im zweiten Training mit gerade einmal zehn Runden auf dem Konto aus seinem störrischen Dienstwagen aussteigen musste. "Trotzdem waren beide Sessions heute eigentlich ganz gut, denn unsere Pace sah okay aus. Ich glaube wir sind hier wieder stark", so Hamilton.

Singapur-Rekordsieger Sebastian Vettel raste auf dem vom Flutlicht hell erleuchteten Kurs im Ferrari auf Platz fünf. In der ersten Session hatte er noch mit einer halben Sekunde Rückstand auf die beiden Red Bulls Rang drei belegt. "Es macht Spaß, auch wenn heute nicht der beste Tag war und der Rhythmus noch nicht ganz da war", resümierte Vettel. "Alles in allem können wir noch ein bisschen tüfteln, ich habe mich noch nicht so ganz wohl gefühlt", verriet der Heppenheimer. Im Vorjahr hatte Vettel beim Nachtrennen der Formel 1 seinen bis dato letzten Sieg gefeiert.

Ferraris Sebastian Vettel fehlte noch etwas zur Spitze

Die sonst so übermächtigen Mercedes waren auf dem speziellen Stadtkurs hingegen überraschend ins Nirvana zurückgefallen - über anderthalb Sekunden pro Runde fehlte den Silberpfeilen 2015. "Für uns war das heute ein solider Start, definitiv viel besser als letztes Jahr", gab Rosberg Entwarnung und an, nicht an eine Wiederholung zu glauben. Die starken Zeiten der Konkurrenz - allen voran von Red Bull im ersten Training - sprechen aber dafür, dass es im Rennen am Sonntag (14.00 Uhr MESZ) trotzdem deutlich knapper zugehen dürfte als zuletzt in Monza.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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